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Hatten den Gegner weitgehend im Griff: Die Weilheimer (von links Timo Weinmann, Max Osthöver und Moritz Krause) mussten gegen die harmlosen Memminger nicht an ihre Leistungsgrenze gehen. 

TSV Weilheim gewinnt 33:17 gegen TV Memmingen

Trainer trotz Kantersiegs unzufrieden

Kein spielerisches Glanzlicht setzten die Handballer des TSV Weilheim vor allem in der zweiten Hälfte im Heimspiel gegen den TV Memmingen. Dennoch feierten  sie einen ungefährdeten 33:17 (17:7)-Erfolg gegen die abstiegsbedrohten Allgäuer und verteidigten damit Platz zwei.

Weilheim – „Ich hätte mir schon eine etwas bessere zweite Halbzeit gewünscht“, äußerte TSV-Trainer Carsten Rösler danach dezente Kritik an den Spielern aus der zweiten Reihe, die gegen die ersatzgeschwächten und deutlich unterlegenen Memmingen viel Einsatzzeit bekamen. „Die Situation hätten ein paar nutzen können, mehr Gas zu geben“, urteilte Rösler.

Sein Team legte gegen die Memminger, die zuletzt mit einem Unentschieden gegen den Tabellendritten Kaufbeuren überraschten, los wie die Feuerwehr. Innerhalb kürzester Zeit führten die Hausherren mit 6:0 (7.). Zehn Minuten später hatte der Vorsprung bereits zweistellige Höhe erreicht. Rösler beorderte danach einen Teil seiner Leistungsträger auf die Bank. Die Trefferquote ließ dadurch bis zum Seitenwechsel nach.

In der zweiten Hälfte plätscherte die Partie ohne große Höhepunkte dahin. Die Weilheimer Abwehr fing immer wieder Bälle der weitgehend harmlosen Memminger Angreifer ab, die fast nur über die linke Seite einen Hauch von Gefahr ausstrahlten. Die Balleroberungen nutzten die Hausherren zu zahlreichen Gegenstößen, die sie aber nur zum Teil verwerteten. „In der ersten Hälfte haben wir die Dinger noch reingemacht“, ärgerte sich Rösler über die nachlassende Chancenverwertung.

Auch die TSV-Abwehr ging nicht mehr so konsequent zur Sache, so dass die Gäste etwas öfter trafen. Der Zehn-Tore-Vorsprung blieb so weitgehend unverändert. „Irgendwann schaltet man einen Gang runter“, erkannte Rösler. Erst in den letzten Minuten legte sein Team nochmals einen Zahn zu. In Überzahl sorgten die Weilheimer mit sechs Treffern innerhalb von 160 Sekunden noch für einen deutlichen Erfolg.

Spieler und Tore:

Nicolas Beinlich (11), Moritz Krause (8), Adrian Rangnick (3), Max Pröll (3/1 Siebenmeter), Timo Weinmann (2), Andreas Rohmer (2), Lukas Schwendele (2), Philipp Bauer (1), Florian Theimer (1), Julius Krause, Max Osthöver, David Killing; Torhüter: Andreas Böhm, Benedikt Blacek.

Roland Halmel

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