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Weilheims erfolgreichster Werfer in Aktion: TSV-Routinier Florian Wiedenmann (weißes Trikot) erzielte gegen München-Ost 18 Punkte. 
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Matthias Brenner erzielte zehn Punkte.
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Matthias Brenner unter dem gegnerischen Korb.
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Weilheims Topscorer Florien Wiedenmann in Aktion.
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Matthias Brenner beim Spielaufbau.
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Alle mal herhören: Weilheims Coach Darryl Millwood bei der Auszeit im ersten Viertel.
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Florian Wiedenmann beim Wurf.
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Andreas Thumser beim Abschluss.

Basketball: Bezirksoberliga

TSV Weilheim kämpft sich zum Sieg

Weilheim – Alles andere als ein Spaziergang war das Heimspiel der Weilheimer Basketballer gegen den TSV München-Ost. Dennoch jubelten die Weilheimer.

Gegen den Tabellenvierten mussten sich die Mannen von Trainer Darryl Millwood mächtig strecken, bis der 98:87 (47:38)-Erfolg unter Dach und Fach war. „Ost gab nie auf und ließ sich auch nicht abschütteln“, sagte Weilheims Teamsprecher Flo Willkomm, der die umkämpfte Partie wegen einer Verletzung von draußen mitverfolgen musste. Weilheims Coach war zufrieden: „Ich kann eigentlich nichts kritisieren. Wir haben zwar Fehler gemacht, aber trotzdem waren wir heute richtig gut“, sagte Millwood.

Zu Beginn trieb es dem Trainer allerdings einige Sorgenfalten auf die Stirn. Seine Schützlinge ließen nach einer ausgeglichenen Anfangsphase zahlreiche gute Wurfchancen aus. Darüber hinaus leisteten sie sich gegen den bissigen Gegner viele Ballverluste. Das bestraften die Münchener mit einem 8:0-Lauf, wodurch die Gastgeber bis zum Viertelende einem Rückstand hinterherliefen (17:22). Im zweiten Durchgang wendete sich dann das Blatt. Die Weilheimer gingen in der Abwehr wesentlich konsequenter zu Werke. Das bescherte ihnen immer wieder Ballgewinne und einfache Punkte aus Fastbreaks. Darüber hinaus waren sie bei Distanzwürfen erfolgreich – so gelangen drei Drei-Punkte-Würfe. Belohnung für die deutliche Steigerung war ein Neun-Punkte-Vorsprung zum Seitenwechsel. „Das war ein wirklich starkes Viertel, das vorentscheidend für den Sieg war“, sagte Willkomm.

Die Weilheimer, die in ihrem erfahrensten Spieler, Flo Wiedenmann (18 Punkte), am Ende ihren besten Schützen hatten, kehrten auch mit viel Schwung nach der Pause auf das Feld zurück. Durch weitere Dreier-Treffer von Bastian Jungwirth und Andreas Thumser setzten sie sich auf 68:53 (28.) ab. Die Münchener gaben sich aber noch nicht geschlagen. Mit ihrer robusten Spielweise und mehreren treffsicherern Spielern verkürzten die Gäste in der Folge wieder den Rückstand. Alexander Herrmann und Till Wegener waren mit je 20 Punkten die besten Schjützen. Beim Satnd von 77:70 (34.) kam auch noch mal etwas Spannung auf. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung sowohl in der Defensive als auch in der Offensive – alle elf Weilheimer Spieler punkteten – ließen sich die Weilheimer in der Schlussphase die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. In der Tabelle festigte der TSV seine Spitzenposition.

Weilheims Statistik (in Klammern Anzahl Dreier): Flo Wiedenmann 18 (1), Alex Thumser 13 (1), Raphael Sedlmayr 12, Andreas Brem 11, Matthias Brenner 10 (1), Philipp Brenner 10 (1), Andreas Thumser 7 (1), Sebastian Jungwirth 7 (2), Johnny Millwood 5 (1), Alex Brem 3, Matthias Albrecht 2.

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