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Der vierte Platz war erfreulich: die Weilheimer Riege in der „Altersklasse 8“ mit (v.l.) Lilly Ochsenkühn, Margarete Petry, Gastturnerin Anna Dreßel, Trainerin Sandra Hütter, Sophie Besel und Laura de Biasio.
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Dritte mit dem TSV Jetzendorf: Amelia von Heydebrand (mit Trainerin Sandra Hütter) überzeugte vor allem am Reck und am Schwebebalken. 

Turnen

Leistung gesteigert, Bronze geholt

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Die Landestalentiade ist die bayerische Meisterschaft für die ganz jungen Turnerinnen. Der Nachwuchs des TSV Weilheim hielt dort sehr gut mit.

Weilheim – „Landestalentiade“ – das klingt ein wenig nach Kinderturnfest. Doch in Wahrheit tummeln sich bei dem Mannschaftswettbewerb die besten Nachwuchsturnerinnen Bayerns. Und der Aufwand, den die Vereine betreiben, um da dabeizusein, ist beträchtlich. Zum Wettkampf, der diesmal in Veitshöchheim (Landkreis Würzburg) stattfand, reiste das Team des TSV Weilheim aufgrund der frühen Startzeit extra einen Tag früher an. Die sportliche Bilanz konnte sich am Ende sehen lassen: In der „Altersklasse 8“ landete die Weilheimer Riege auf dem für sie guten vierten Platz, bei den Siebenjährigen gewann Amelia von Heydebrand eine Bronzemedaille.

Von Heydebrand bekam die Möglichkeit, beim TSV Jetzendorf als Gastturnerin zu starten. Am Reck zeigte die Siebenjährige laut Trainer Sandra Hütter eine gute Übung mit dem geforderten Rückschwung von 90 Grad. Sie erhielt 12,95 Punkte, nur fünf Turnerinnen waren besser als die Weilheimerin. Am Schwebebalken kam von Heydebrand sturzfrei durch ihre Übung, zeigte unter anderem Hocksprung, Standwaage und Spreizhandstand. Mit 12,30 Punkten war sie an diesem Gerät Fünftbeste. Am Boden und am Sprung überzeugte von Heydebrand ebenfalls. Mit Johanna Schuberth und Juliana Moll belegte die Weilheimerin den dritten Platz. Das Trio hatte keine Möglichkeit zu einem Streichergebnis. In der inoffiziellen Einzelwertung wurde von Heydebrand (51,150) Sechste unter 20 Turnerinnen und steigerte sich damit im Vergleich zu den Einzelmeisterschaften im Frühjahr deutlich.

In der „Altersklasse 8“ sprang für Lilly Ochsenkühn, Laura de Biasio und Margarete Petry sowie Gastturnerin Anna Dreßel (Erlangen) der vierte Platz heraus, was Trainerin Hütter als „erfreulich“ bezeichnete. Eigentlich hätten vier Weilheimerinnen geturnt, aber Sophie Besel war verletzt, sie war als moralische Unterstützung aber dabei. Die Riege legte am Stufenbarren los und fand gut in den Wettkampf. Ochsenkühn gelang eine flüssig durchgeturnte Übung mit guten Kippen und schönen Rückschwüngen; sie erhielt die vierthöchste Wertung aller Teilnehmerinnen. Petry kam, anders als die Woche davor, ohne Sturz durch die Übung. De Biasio musste dagegen einmal vom Gerät. Am Balken verlor das Team dann Boden auf die Konkurrenz. Lediglich Ochsenkühn „konnte zeigen, dass sie in den vergangenen Monaten an Stabilität gewonnen hat“, so Trainerin Hütter. Ihr achtjähriger Schützling turnte Bogengang, Rad und den geforderten Handstand mit zwei Sekunden Dauer. Am Boden zeigten alle vier Turnerinnen gute Übungen auf die Musik „Lollipop“. Am letzten Gerät, dem Sprung, demonstrierte Gastturnerin Dreßel einen sehenswerten Handstützüberschlag in die Rückenlage. Auf den Bronzeplatz fehlten dem TSV Weilheim dann doch über sechs Punkte, die hinter ihm liegenden Teams hatte er aber auch deutlich distanziert. In der Einzelwertung landete Ochsenkühn als beste Weilheimerin auf dem siebten Platz.

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