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Die jüngsten Turnerinnen des TSV Weilheim beim „Frühlingscup“: (hi.v.l.) Margarete Petry, Sophie Besel, Laura de Biasio, Lilly Ochsenkühn, (vorn v.l.) Judith Leicht und Amelia von Heydebrand. 
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Die TSV-Turnerinnen in der „Kür modifiziert“: (hi.v.l.) Annica Baum, Fiona Bärwaldt, Janina Dorsch, Laura Leiman, Jennifer Dorsch, Rebekka Lochstampfer, Pia Eyring, (vorn v.l.) Luana Scheibner, Antonia Entenmann, Elsa Schönherr und Isabell Ulmer.
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Top-Auftritt am Schwebebalken: Das Foto zeigt Annica Baum vom TSV Weilheim beim Abgang. An diesem Gerät erhielt sie mit 14,10 Punkten die höchste Wertung. Am Ende gewann Baum überlegen den Wettbewerb der Leistungsklasse 1.  
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Annica Baum am Schwebebalken.
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Annica Baum am Schwebebalken.
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Annica Baum am Schwebebalken.
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Annica Baum am Schwebebalken.
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Laura Leiman am Schwebebalken.

Turnen: Frühlingscup in Weilheim

Annica Baum eine Klasse für sich

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Mit dem „Frühlingscup“ in der heimischen Hardtschulturnhalle starteten die Turnerinnen des TSV Weilheim in die Saison. Und sie waren schon gut drauf.

Weilheim – Ein erster Platz beim „Frühlingscup“ ist für Annica Baum (16) eigentlich nichts Besonderes. Über die Jahre hat die Turnerin des TSV Weilheim schon diverse Siege eingeheimst. Der Erfolg bei der jüngsten Auflage fiel allerdings sehr beeindruckend aus. Baum, die in der „Leistungsklasse 1“ (12 Jahre und älter) angetreten war, siegte mit satten 2,55 Punkten Vorsprung auf Maria Ganslmeier (TSV Unterpfaffenhofen). An zwei Geräten stach Baum besonders heraus: Mit einem schönen Tsukahara gehockt am Sprung legte sie den Grundstein für ihren Sieg. Am Schwebebalken gelang Baum „eine starke Übung mit guten gymnastischen Elementen und einem sicher gestandenen Salto rückwärts“, berichtete Sandra Hütter. eine der Trainerinnen des TSV.

Im selben Wettbewerb traten sechs weitere Weilheimerinnen an: Laura Leiman, Pia Eyring, Fiona Bärwaldt, Janina Dorsch, Rebekka Lochstampfer und Jennifer Dorsch. Sie belegten die Plätze drei bis acht. Leiman zeigte am Stufenbarren erstmals im Wettkampf die Verbindung aus Bogengang und Menichelli und am Boden erstmals die ganze Schraube rückwärts gehockt. Eyring turnte am Stufenbarren nach längerer Pause wieder Riesenfelgen. Bärwaldt überzeugte am Stufenbarren mit freier Felge, Riesenfelgen und einem Salto gestreckt als Abgang.

Während des Tages waren in der Weilheimer Hardtschulturnhalle rund 60 Turnerinnen aus sechs Vereinen südlich von München am Start. Der Wettbewerb bildet traditionell den Saisonstart für mehrere Klubs des Turngaus Oberland. Die Turnerinnen werden dabei vor allem von Eltern und Geschwistern beobachtet und auch angefeuert. In der „Leistungsklasse 3“ (9-11 Jahre) freute sich Antonia Entenmann über einen zweiten Platz. Sie zeigte am Sprung einen guten Handstützüberschlag und präsentierte am Boden eine starke Übung. Elsa Schönherr bewies am Stufenbarren und am Boden gute Form, allerdings büßte sie am Schwebebalken diverse Punkte ein. Am Ende belegte sie den vierten Platz. In der „Leistungsklasse 3“ der Zwölf- bis 14-Jährigen machten die Zwillinge Fiona und Julia Frank den Sieg unter sich aus. Die beiden Zwölfjährigen waren an allen vier Geräten in ansprechender Form. Fiona gewann schließlich mit deutlichem Vorsprung auf Julia. Bei den Über-15-Jährigen in der „Leistungsklasse 3“ turnte Amanda Fink laut den Trainern „einen fehlerfreien Wettkampf“, was ihr den Sieg unter sechs Athletinnen einbrachte.

Am Vormittag waren die Jüngsten im offiziellen Nachwuchsprogramm des Deutschen Turner-Bundes gefordert. Judith Leicht (Altersklasse 6) absolvierte ihre Wettkampf-Premiere. Trotz großer Nervosität habe sie schöne Übungen gezeigt, so die Trainer. Leicht gewann sogar ihre Altersklasse vor Turnerinnen des USC München und des TSV Unterpfaffenhofen. Bei den Siebenjährigen stand am Ende Amelia von Heydebrand ganz oben auf dem Siegespodest. Sie holte vor allem am Sprung (gefordert war ein Umfallen aus dem Handstand in die Bodenlage) und am Boden gute Wertungen. Am Reck musste die Sechsjährige beim Abgang allerdings einen Sturz hinnehmen. Bei den Achtjährigen war Lilly Ochsenkühn die Beste. Wie ihre Vereinskolleginnen zeigte sie am Boden zur Musik „Lollipop“ eine gute Übung, Ochsenkühn demonstrierte auch noch einen technisch sauberen Flick-Flack. Sophie Besel, die in der Gesamtwertung Dritte wurde, schaffte es als einzige TSV-Turnerin, am Balken ohne Sturz durch ihre Übung zu kommen.

In der „Leistungsklasse 2“ (12-14 Jahre) zeigte Laura Huber einen gelungenen Wettkampf. Am Stufenbarren wagte sie sich zum ersten Mal an ein Flugelement, den Konter, und am Boden demonstrierte sie in einer Akrobahn erstmals zwei Salti.

Weitere Platzierungen: Altersklasse 8: 2. Laura de Biasio, 4. Margarete Petry. Ak-8 Cup: 1. Larissa Ulmer. Leistungsklasse 3 (9-11 Jahre): 6. Isabell Ulmer, 10. Luana Scheibner. Leistungsklasse 3 (15 Jahre und älter): 6. Isabella Lund.

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