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Turniersieg für eine Lokalmatadorin

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Triumph vor heimischer Kulisse: Christiane Rill vom TC Weilheim holte sich den Turniersieg bei den Damen 50. gro/archiv
Triumph vor heimischer Kulisse: Christiane Rill vom TC Weilheim holte sich den Turniersieg bei den Damen 50. © Gronau/Archiv

Weilheim - Die Organisatoren des 14. Weilheimer Sparkassencups freuen sich über beste Bedingungen. Und über den Triumph von Christiane Rill bei den Damen 50.

 Reinhold Moser, einer der Organsiatoren des „Weilheimer Sparkassencup“, war bestens gelaunt. Er hatte auch allen Grund dazu: Zum einen ging die 14. Auflage dieses offenen Seniorenturniers reibungslos und ohne Verzögerungen über die Bühne, zum anderen trug sich mit Christiane Rill eine Spielerin von Gastgeber TC Weilheim in die Siegerliste ein. „Der Wettergott ist ein Weilheimer“, frohlockte Moser. Zum dritten Mal in Folge blieben die Veranstalter von Unwettern verschont. Abgesehen von einigen Windböen, gingen sämtliche Partien auf den Tennisanlagen in Weilheim und Bernried im Trockenen über die Bühne. „Wir haben wieder Riesendusel gehabt“, sagte Moser.

Der Favortit setzte sich durch: Der an Nummer eins gesetzte Herrschinger Dejan Todorovic gewann bei den Herren 40.  gro
Der Favortit setzte sich durch: Der an Nummer eins gesetzte Herrschinger Dejan Todorovic gewann bei den Herren 40. © Gronau

Doch auch sportlich gesehen hatten die Weilheimer allen Grund zur Freude. Bei den Damen 50 holte sich Christiane Rill den Turniersieg. In einem laut Moser „hochemotionalen“ Finale bezwang sie Jutta Kolldehoff (STK Garching) mit 6:2, 7:5. Wirklich überraschend kam für Moser der Triumph der Weilheimerin allerdings nicht: „Sie spielt über das ganze Jahr extrem stabil.“ Da sie in der abgelaufenen Bayernliga-Saison mit Weilheims Damen 50 in der Bayernliga jedes Spiel gewonnen hat, „hat sie ein wahnsinniges Selbstvertrauen“, so Moser. Und nicht zu vergessen: „Sie ist total fit.“

Allerdings musste Rill nicht nur im Finale mächtig kämpfen, um als Gewinnerin das Spielfeld zu verlassen. Vor allem das Halbfinale gegen ihre Vereinskamderadin Sabine Diesel-Kemper war eine mächtig spannende Angegelegenheit, am Ende setzte sich Rill knapp mit 5:7, 6:1, 10:7 durch.

Sehr gut aus der Affäre zogen sich auch die Weilheimer Männer, eine Finalteilnahme blieb ihnen jedoch versagt. Johann Schwinghammer erreichte bei den Herren 60 das Halbfinale, dort musste er sich jedoch dem späteren Gewinner Michael Mitsch (GW Luitpoldpark München) geschlagen geben (0:6, 5:7). Bis in die Vorschlussrunde schaffte es auch Frank Möller bei den Herren 55. Durch die 4:6, 2:6-Niederlage gegen Peter Hardy (TC Geretsried) blieb ihm der Einzug ins Endspiel jedoch versagt.

„Teilweise hochklassigstes Tennis“ bekamen die Zuschauer im Finale der Herren 50 zwischen Peter Anneser (TSV Feldkirchen) und Uwe Kornhass (TC Schwaben Augsburg) zu sehen. „Bei den Zuschauern gab’s ein permantes Raunen“, berichtete Moser. Am Ende setzte sich der ehemalige Bundesliga-Spieler Anneser gegen den ungesetzten Kornhass souverän mit 6:1, 6:1 durch. Bei den Herren 40 war für Titelverteidiger Roland Hecker vom FC Seeshaupt schon frühzeitig Schluss. Im Viertelfinale unterlag er Jürgen Schäffenacker (TC Rot-Weiß Bad Tölz) knapp mit 3:6, 6:2, 8:10. Der Turniersieg ging an Dejan Todorovic (Ergebnisse siehe Sport in Zahlen).

Stefan Schnürer

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