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Am Ende war alle Rivalität vergessen: die Teilnehmer an der Kreismeisterschaft beim Gruppenfoto. Den Sieg holten sich Volker Ladwig (v., 3. v. re.) und sein Sohn Tobias (2. v. re.). 

Beachvolleyball Kreismeisterschaft

Vater und Sohn gemeinsam erfolgreich

Weilheim - Die Weilheimer Volker und Tobias Ladwig gewinnen die Kreismeisterschaft. Zweiter wurde das Team Alex Brem und Philipp Brenner.

 „Familien-Duell“ hieß mal eine Spielshow, die mehr als zehn Jahre im Privatfernsehen lief. Quasi ein Familienduell gab es auch bei den Kreismeisterschaften im Beachvolleyball in Weilheim. Drei der elf teilnehmenden Mannschaften wurden entweder aus Vater und Sohn oder aus Mutter und Tochter gebildet. Eines dieser Gespanne hatte am Ende auch die Nase vorn.

Weilheims Volleyballerchef und Turnierorganisator Volker Ladwig, der diesmal nicht mit seiner Frau Imke, sondern mit Sohn Tobias antrat, holte sich den Titel. Im Finale setzten sich die Ladwigs gegen das Duo Alex Brem und Philipp Brennen mit 2:0 (21:13, 21:9) durch. „Wir hatten eine geringe Fehlerquote und haben ein konstant druckvolles Spiel gezeigt“, verriet Volker Ladwig das Erfolgsrezept.

Darüber hinaus war ein langer Atem erforderlich, da sich das Turnier bei guten äußeren Bedingungen auf der Beachanlage an der Pollinger Straße aufgrund vieler spannender und entsprechend zeitraubender Partien in die Länge zog. Nach fast zehn Stunden im Sand gab es erst kurz vor 20 Uhr den entscheidenden Matchball. „Das war ein wirklich anspruchsvolles und sehr langes Turnier“, bilanzierte Ladwig. Wobei der Sieg sowie eine ordentliche Finanzspritze seine Anstrengung etwas leichter machten. Gernot Bacher von der Firma „Interhyp“, der früher selbst aktiv bei den TSV-Volleyballern war und auch bei der Kreismeisterschaft mitmachte, übergab während des Turniers einen Scheck über 1000 Euro für den Weilheimer Volleyball-Nachwuchs. „Damit möchten wir die gute Jugendarbeit in der Abteilung unterstützen“, so Bacher.

Gespielt wurde bei den Meisterschaften im bewährten Modus mit drei Vorrundengruppen mit zweimal vier und einmal drei Teams. Die besten acht Mannschaften – es qualifizierten sich die jeweils Erst- und Zweitplatzierten sowie die beiden besten Dritten – spielten in Überkreuzspielen die Halbfinalisten aus. „Wir hatten schon da viele knappe Spiele“, berichtete Ladwig, der es mit seinem Sohn im Halbfinale mit dem Duo Christoph Roppelt/Axel Papst von Ohain zu tun bekam. In einem Drei-Satz-Match setzten sich dabei die Ladwigs durch. Das zweite Halbfinale gewannen Alex Brem und Philipp Brenner, ebenfalls in einem Drei-Satz-Krimi, gegen Sven Krieg und Daniela Palmberger. Im Endspiel machten die Ladwigs dann in zwei Durchgängen kurzer Prozess mit ihren Kontrahenten. Im kleinen Finale hatten Roppelt/Pabst von Ohain die Nase vorn.  

Platzierungen:

1. Volker Ladwig/Tobias Ladwig; 2. Alex Brem/Philipp Brenner; 3. Christoph Roppelt/Axel Pabst von Ohain; 4. Sven Krieg/Daniela Palmberger; 5. Barbara Brunckhorst/Anselm Gerber; 6. Magdalena Ahn/Gabi Ahn; 7. Imke Ladwig/Holger Ameis; 8. Gernot Bacher/Ulrich Buchner; 9. Alexander Birck/Sebastian Birck; 10. Anna Loy/Emma Köplin; 11. Helena Beer/Anna-Sophie Piller.

Roland Halmel

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