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Haben allen Grund zum Strahlen: die Ü-41-Volleyballer des TSV Weilheim mit (von links) Volker Ladwig, Oliver Flieger, Sven Orgis, Ralf Wiethoff, Günter Kistner, Thomas Kolahsa, Thomas Trojer und Gerrit von Seggern. 

Volleyball

Weilheimer Ü-41-Volleyballer heiß auf Berlin

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Die Weilheimer Ü-41-Volleyballer haben es endlich geschafft: Sie dürfen bei der deutschen Meisterschaft antreten - und jubeln wie die Fußballer.

Weilheim – Bei ihrer Freude über das Erreichte bedienten sich die Ü-14-Volleyballer des TSV Weilheim bei Fußball-Fans. „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“, jubelten die Weilheimer, nachdem sie sich erstmals in der Vereinsgeschichte für eine deutsche Meisterschaft qualifiziert hatten. Und die steigt eben am 19./20. Mai in der Bundeshauptstadt. Der Berlin-Slogan entstand, nachdem im dortigen Olympiastadion seit 1985 regelmäßig das DFB-Pokal-Finale ausgetragen wird. Seither skandieren die Fans der jeweiligen Endspielteilnehmer den Spruch.

Nah dran an einer Qualifikation für die deutschen Meisterschaften waren die Weilheimer Volleyballer schon oft. In den vergangenen Jahren hatten sie regelmäßig bei südbayerischen und bayerischen Titelkämpfen gute Leistungen gezeigt. Aber „am Ende haben meist nur wenige Punkte gefehlt, um den ganz großen Erfolg zu feiern“, so TSV-Abteilungsleiter Volker Ladwig. Diesmal hatten die Weilheimer auch das nötige Quäntchen Glück.

Bei den südbayerischen Meisterschaften, ausgetragen in Dachau, landeten die Ü-41-Senioren mit Siegen über Mauerstetten (2:0) und Germering (2:1) auf dem zweiten Platz. Besser war lediglich der große Favorit, der gastgebende ASV Dachau, der alle seine Partien gewann. Die Dachauer hatten 2015 den DM-Titel gewonnen und waren 2016 Vize-Meister geworden. Bei den bayerischen Meisterschaften reichte den Weilheimern dann ein dritter Platz hinter dem ASV Dachau und dem SV Schwaig zum Weiterkommen.

Nun steht den Ü-41-Volleyballern „noch einiges an Arbeit bevor“, so Ladwig. Denn das Team will sich in Bestform präsentieren, um eine gute Platzierung zu erreichen, denn die Konkurrenz ist groß. Die anderen elf Teams sind dem Spartenchef zufolge gespickt mit ehemaligen Bundesliga- und Nationalspielern. Im Vorjahr gewann der SV Energie Cottbus das DM-Turnier bei der männlichen Ü-41. 

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