Cosima von Fircks Nymphenburg 2018
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Gutes Gespann: Cosima von Fircks und „Nymphenburg‘s Easy Fellow“ (hier eine Archivaufnahme).
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Comeback nach 15 Monaten: Cosima von Fircks mit „Nymphenburg's Easy Fellow“ in Kronberg.
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Guter Auftritt: Cosima von Fircks mit  „Nymphenburg's First Ampere" in Kronberg.

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Auf nach Warendorf: Cosima von Fircks freut sich über besondere Nominierung

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Die Freude ist groß bei Cosima von Fircks: Die Reiterin hat eine Einladung zu einem bedeutendem Dressur-Championat erhalten, obwohl bei der Sichtung nicht alles gelang.

Landkreis - Es waren für sie beileibe keine einfachen Auftritte, die Dressurreiterin Cosima von Fircks da auf dem Schafhof der Familie Linsenhoff bei Kronberg (Hessen) zu absolvieren hatte. Licht und Schatten wechselten sich für die 20-Jährige vom RC Gut Adelsried ab. Am Ende verbuchte von Fircks aber einen beachtlichen Erfolg: Zum wiederholten Mal wurde die Studentin für den „Preis der Besten“ in Warendorf nominiert. Gemeinsam mit „Nymphenburg’s First Ampere“ darf von Fircks im deutschen Reit-Mekka Ende Mai antreten.

Cosima von Fircks: 2017 und 2018 schon beim „Preis der Besten“ 

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen des Ausschusses in ,First Ampere‘“, sagte von Fircks, nachdem sie von ihrer Nominierung erfahren hatte. Das Championat in Warendorf (heuer vom 24. bis 26. Mai) ist die neben den Deutschen Jugendmeisterschaften bedeutendste Nachwuchsveranstaltung in Deutschland. Es ist zugleich die erste offizielle Sichtung für die Nachwuchs-Europameisterschaft. 2017 (bei den Junioren) und 2018 (bei den Jungen Reitern) hatte sich die in Neuried wohnende von Fircks schon für das Championat qualifiziert. Mit „Nymphenburg’s Easy Fellow“ belegte sie 2017 den fünften Platz, knapp hinter der Altenstadterin Bettina Nuscheler (mit „Fascinate“). Im vergangenen Jahr landete sie mit „Diabolo Nymphenburg“ auf Rang zwölf.

Cosima von Fircks: Knapp dran an einer Platzierung 

In Kronberg ging von Fircks mit zwei Pferden an den Start, auf dem Programm standen jeweils S-Prüfungen. Mit „Nymphenburg’s First Ampere“ (Rufname „Anton“) war es „mein erster großer Auftritt“, sagte von Fircks. Zuvor war das Duo in Eicherloh angetreten und hatte auf Anhieb eine S-Prüfung gewonnen (wir berichteten). Am ersten Tag auf dem Schafhof gelang von Fircks und dem achtjährigen Hengst „eine sehr schöne sichere Runde“. Einer der Richter gab allerdings deutlich weniger Punkte als die anderen – am Ende fehlten nur 3,5 Punkte zu einer Platzierung. In der zweiten S-Prüfung der Sichtung „war das Glück leider nicht ganz auf unserer Seite und es passierten einige Fehler“, berichtete von Fircks. Mit 66,798 Prozent (17. Platz) waren die vorderen Ränge doch ein gutes Stück entfernt. „Wir sind einfach noch in der Findungsphase“, so von Fircks, die erst seit zwei Monaten mit „First Ampere“ trainiert.

Cosima von Fircks: „Super-zufrieden“ mit „Easy Fellow“ 

Mit „Nymphenburg’s Easy Fellow“ absolvierte sie nach 15 Monaten Pause wieder ein Turnier. Am ersten Tag stand ein 15. Platz (66,886%) zu Buche, am zweiten Tag landeten die beiden auf dem 14. Rang (67,807%). „Natürlich hätte es besser laufen können“, so von Fircks. „Aber ich bin super-zufrieden damit, wie toll er sich benommen hat und vor allem wie schnell er angefangen hat, mir wieder komplett zu vertrauen und sich in einer so schwierigen Turnieratmosphäre zu entspannen.“ Für den „Preis der Besten“ wurde „Easy Fellow“ nicht nominiert, die Ziele mit ihm sind dennoch ambitioniert. So strebt von Fircks mit dem 13-jährigen Wallach die Teilnahme an internationale Turniere sowie dem TFD-Cup sowie der bayerischen und deutschen Meisterschaft an. Ihren nächsten größeren Wettkampf bestreitet von Fircks in Ungarn: In Maríakalnok (nahe der österreichischen und slowakischen Grenze) steht Anfang Mai ein Nationenpreis an.

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