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Darum verloren Weilheims Basketballer so deutlich gegen die „Dachau Spurs“

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Von: Roland Halmel

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Am Coaching lag’s nicht: Florian Willkomm, der Darryl Millwood vertrat, versuchte alles. Doch letztlich hatten die Weilheimer zu viele Ausfälle zu verzeichnen, um mit den favorisierten „Dachau Spurs“ mithalten zu können.
Am Coaching lag’s nicht: Florian Willkomm, der Darryl Millwood vertrat, versuchte alles. Doch letztlich hatten die Weilheimer zu viele Ausfälle zu verzeichnen, um mit den favorisierten „Dachau Spurs“ mithalten zu können. © Ralf Ruder

Regelrecht unter die Räder gerieten die Basketballer des TSV Weilheim im Regionalliga-Spiel gegen die „Dachau Spurs“. Das hatte vor allem einen Grund.

Weilheim – Das hatte sich die Urlaubsvertretung sicher ganz anders vorgestellt. Florian Willkomm, der Darryl Millwood als Trainer beim Heimspiel der Weilheimer Basketballer gegen die „Dachau Spurs“ vertrat, bekam nur wenig Erfreuliches zu sehen. Gegen den Tabellendritten der 2. Regionalliga Süd erwiesen sich die stark ersatzgeschwächten TSV-Basketballer als völlig chancenlos.

Ohne die routinierten Thumser-Brüder, Raphael Sedlmayr, Sebastian Niederreiter, Philipp Brenner und Johnny Millwood kamen die Weilheimer mit 59:99 (32:53) unter die Räder.

TSV Weilheim verliert mit 40 Punkten Differenz

„Mit unserer jungen Truppe war leider nichts zu holen“, bedauerte Willkomm. Von den erfahrenen Kräften waren für diese Partie letztlich nur Andreas Brem und Miljan Grujic übrig geblieben. „Wir sind von Beginn an hinterhergelaufen“, berichtete Willkomm. Im ersten Durchgang allerdings blieben die Hausherren lange Zeit an den Dachauern dran.

Erst ab der achten Minute – Weilheim lag mit 17:19 zurück – setzten sich die in guter Besetzung angereisten „Spurs“ langsam ab. Beim Seitenwechsel lagen die Gäste bereits mit 21 Zählern in Führung, nicht zuletzt weil sich die TSV-Abwehr sehr schwer tat, die Dachauer Offensive auszubremsen. „Egal, welche Defense wir gespielt haben – wir haben einfach keinen Zugriff bekommen“, urteilte Willkomm.

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Im dritten Durchgang wuchs der Rückstand der Weilheimer Truppe weiter an. Im Schlussviertel gelangen den Gastgebern auch nur noch zwölf Punkte. Die Ausbeute der Gäste war dagegen mehr als doppelt so hoch. Eine dreistellige Pleite blieb den TSV-Herren am Ende aber immerhin erspart.

Statistik: Weilheimer Spieler und ihre Punkte: Andreas Brem (19/1 Dreier), Anian Culum (9/1), Philip Merkl (7/1), Matthias Modrok (7/2), Alex Brem (6), Rivaldo Domingos.

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