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Entspannt vor dem Start: Irmi Brosowski vom Post SV Weilheim zeigte in Immenstadt in allen drei Disziplinen konstant gute Leistungen.
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Johannes Haack (links/Archivaufnahme) absolvierte den Triathlon nur einen Tag nach einem Bayernliga-Wettkampf. 
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Anita Reismann (Archivaufnahme) überzeugte auf der Classic-Strecke in Immenstadt.

Triathlon

Sieg beim „Kult“-Triathlon: Irmi Brosowski mit starkem Comeback

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Der Allgäu-Triathlon in Immenstadt ist wahrer „Kult“. Bei dem ältesten deutschen Triathlon haben mehrere Athleten des Post SV Weilheim überzeugt, allen voran Irmi Brosowski.

Landkreis – Der Allgäu-Triathlon in Immenstadt hat sich selbst das Label „Kult“ verpasst. Und das ist in diesem Fall nicht einmal übertrieben, denn der Wettbewerb stellt in der Szene schon eine Besonderheit dar. Bei seiner Premiere 1983 war er immerhin der erste offizielle Triathlon in Deutschland. Bei der 37. Auflage gelangen mehreren Athleten des Post SV Weilheim starke Auftritte.

Gar einen Klassensieg erreichte Irmi Brosowski (Jg. 1966). Auf der olympischen Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen/40 Kilometer Radfahren/10,5 Kilometer Laufen) ließ sie mit der Zeit von 3:01:21 Stunden bei den „Seniorinnen 3“ die stolze Zahl von 27 Konkurrentinnen hinter sich. Die Weilheimerin, die seit mehr als 15 Jahren Triathlon betreibt, zuletzt aber verletzungsbedingt ausgebremst wurde, zeigte in ihrem ersten Wettkampf seit geraumer Zeit eine konstant gute Vorstellung. 

Allgäu-Triathlon: Irmi Brosowski in allen Disziplinen stark 

Beim Schwimmen (28:44 Minuten) und auf der Radstrecke (1:32:02 Stunden) war sie jeweils Drittbeste ihrer Altersklasse. Beim Laufen (52:29) war sie schließlich allen anderen klar überlegen. Beim Allgäu-Triathlon haben es die Radstrecke (620 Höhenmeter auf 40 Kilometer) und die Laufstrecke (130 Höhenmeter auf 10 Kilometer) in sich.

Als Brosowski die letzte Disziplin in Angriff nahm, waren die Temperaturen bei strahlendem Sonnenschein auf über 32 Grad geklettert. Dies machte das Laufen zu „einer besonderen Herausforderung“, so Brosowski. Am Ende hatte sie auf die Zweitplatzierte, Irmi Maier (TV Immenstadt), über drei Minuten Vorsprung. „Ein absolut verdienter Platz“, so Post-SV-Sprecher Wolfgang Weinmann. Die olympische Distanz bei den Männern gewann Jan Frodeno, Sieger bei Olympia (2008), auf Hawaii (2015, 2016) und in Roth (2016), in 2:03:24 Stunden. Schnellste Frau war Verena Walter (Iserlohner Tri-Team) in 2:28:58 Stunden.

Allgäu-Triathlon: Anita Reismann hilft bei Radunfall 

Die Classic-Strecke – eine Mitteldistanz mit 1,9 Kilometer Schwimmen, 84 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen – nahm das Ehepaar Anita und Jürgen Reismann in Angriff. Beide waren von der Atmosphäre angetan, an vielen Stellen sorgten Zuschauer mit Kuhglocken für Stimmung. Anita Reismann (Jg. 1978) liefert mit der Zeit von 5:19:58 Stunden eine überzeugende Vorstellung ab. Beim Schwimmen (36:30) und beim Radfahren (3:00:49) lag sie unter den Top-35. 

Den Halbmarathon lief sie in 1:35:37 Stunden – nur 13 Athletinnen waren schneller als sie. In der Gesamtwertung belegte die Penzbergerin den 22. Platz unter 134 Finisherinnen. In ihrer Altersklasse wurde Reismann Dritte, wobei ihr ein Unfall, in den sie zum Glück nicht involviert war, den zweiten Rang kostete. Als vor ihr eine Radlerin zwei andere Athleten „abräumte“, hielt Reismann an, bot Hilfe an und räumte einige Trümmerteile von der Fahrbahn. Für die Penzberger kein großes Ding: „Hilfe geht vor Platzierung“, so die Reismanns auf der Post-SV-Homepage.

Allgäu-Triathlon: Jürgen Reismann erlebt Schrecksekunde 

Jürgen Reismann (Jg. 1966) erlebte an der Stelle der Radstrecke, an der seine Frau den Unfall mitbekam, auch eine haarige Situation. Auf dem Teilstück ließ die Polizei den Autoverkehr in beiden Fahrtrichtungen fahren. Als ein Auto den Penzberger überholen wollte, musste es aufgrund Gegenverkehrs bremsen und scherte ganz knapp hinter ihm wieder ein. Jürgen Reismann beendete den Wettbewerb nach 6:25:02 Stunden auf dem 611. Platz unter insgesamt 728 Finishern. „Solche Höhenmeter sind noch nix für mich“, so lautete sein Fazit.

Allgäu-Triathlon: Johannes Haack im Sprint vorn dabei

Auf der Sprint-Distanz (500 Meter Schwimmen/27 Kilometer Radfahren/5 Kilometer Laufen) mischte Johannes Haack (Jg. 1995) beim Allgäu-Triathlon ganz vorn mit – und das, obwohl er am Tag davor noch für die Bayernliga-Mannschaft des Post SV in Beilngries gestartet war. Mit der Zeit von 1:25:34 Stunden belegte der 24-Jährige den 13. Gesamtplatz unter 225 Männern. Haack hatte die zehntbeste Schwimmzeit (7:37) vorzuweisen. Auf dem Rad (51:54) und beim Laufen (20:44) lieferte er ebenfalls starke Auftritte ab, wenngleich er die Anstrengungen des Vortages spürte. 

Auch das ist interessant:

Post SV starker Dritter in der Bayernliga - In Beilngries fand das Finale der Triathlon-Bayernliga statt. Der Post SV Weilheim mischte dabei ganz vorn mit, auch wenn ein Athlet auf der Radstrecke regelrecht „abgeräumt“ wurde.

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Mit dem Rad zum Triathlon-Wettkampf - Die Triathleten des Post SV Weilheim sind immer für vordere Plätze gut. Dominic Wimmer holte in Wörthsee einen Titel, Anita Reismann gelang in Zell am See eine Premiere.

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