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TSV Weilheim muss in Sachen „Aufstieg“ bittere Pille schlucken

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Von: Roland Halmel

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Lukas Schwendele, Handballer des TSV Weilheim, in Aktion im Spiel gegen die SG Kempten-Kottern.
Lukas Schwendele, Handballer des TSV Weilheim, in Aktion im Spiel gegen die SG Kempten-Kottern. © Roland Halmel

Die Handballer des TSV Weilheim haben mit 26:30 gegen die SG Kempten/Kottern verloren. Für die Situation im Play-Up in der Bezirksoberliga hat das Folgen.

Weilheim – Bereits nach zwei Spielen des Play-Up in der Bezirksoberliga dürfte sich das Thema „Aufstieg“ für die Handballer des TSV Weilheim erledigt haben. Nach der 26:32 (17:17)-Heimniederlage gegen die SG Kempten-Kottern haben die Kreisstädter jetzt vier Punkte Rückstand auf Spitzenreiter HSG Isar-Loisach, was bei nur noch vier ausstehenden Spielen schwer aufzuholen sein wird.

„Kämpferisch war es ein gutes Spiel, eine deutliche Steigerung gegenüber der Partie gegen Ottobeuren“, berichtete Weilheims Teamsprecher Lukas Schwendele. „Wir haben aber leider die wichtigen Dinger nicht getroffen“, bemängelte Schwendele die zum Teil schlechte Chancenverwertung.

TSV Weilheim leistet sich schlechte Chancenverwertung

Diesbezüglich zeigte sich die extrem junge Mannschaft der Allgäuer, die sich schwerpunktmäßig aus der letztjährigen A-Jugend rekrutiert, deutlich effektiver. Zudem hatten die Weilheimer Probleme, spielerische Akzente zu setzen. Das Spiel über den Kreis und herausgespielte Tore blieben daher weitgehend Mangelware. Meist lief es über Einzelaktionen, die aber nicht immer zum Erfolg führten.

Erste Schwierigkeiten gab es schon vor dem Anpfiff, da die eingeteilten Unparteiischen kurzfristig abgesagt hatten und damit keine Spielleitung vorhanden war. Kurzerhand übernahm deshalb ein Kemptener Schiedsrichter, der als Zuschauer in der Halle weilte, den Dienst an der Pfeife. „Er hat seine Sache gut gemacht“, gab es von Schwendele auch keine Beschwerden über dessen Leistung.

Wieder kommt der Gegner zum Abschluss: Weilheims Männer (in blauen Trikots) leisteten sich zu viele Fehler und Nachlässigkeiten.
Wieder kommt der Gegner zum Abschluss: Weilheims Männer (in blauen Trikots) leisteten sich zu viele Fehler und Nachlässigkeiten. © Roland Halmel

Die Weilheimer kamen nur sehr schwer in die Gänge. Nach wenigen Minuten lagen sie bereits mit vier Toren hinten. Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte fanden sie in die Spur. Adrian Rangnick von außen und Schwendele aus dem Rückraum hatten mit ihren Toren großen Anteil an der 6:0-Serie, dank der die Gastgeber die Führung übernahmen.

Eingeteilter Schiedsrichter sagt kurzfristig ab

Nach der Pause wogte die umkämpfte Partie hin und her. Beide Teams ließen einige Großchancen, etwa bei Strafwürfen oder Gegenstößen, aus. Bis zum 21:21 (41.) war die Partie auch dem Ergebnis nach ausgeglichen. Danach häuften sich bei den Weilheimern aber die Fehler. Leichte Ballverluste im Angriff und Nachlässigkeiten in der Abwehr nutzten die Allgäuer, um sich wieder etwas abzusetzen.

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Die Versuche der Gastgeber, in der Schlussphase die Partie noch zu wenden, brachten wenig ein, da sie ihre Angriffe oft zu überhastet und ungenau abschlossen. Die SG zeigte sich dagegen wesentlich abgeklärter. Spätestens beim Stand von 24:30 aus Sicht der Weilheimer (57.) war diese Begegnung entschieden.

Statistik: Weilheims Spieler und Tore: Lukas Schwendele (6), Max Osthöver (6), Timo Weinmann (5), Adrian Rangnick (3), Nico Beinlich (2), Korbinian Wimmer (2/1 Siebenmeter), Max Kunz (1), Moritz Krause (1), Felix Letsche, Benny Leppert, Sylvester Wolf, Lukas Beer; Torhüter: Benedikt Blacek.

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