Siegerehrung bei der Kyudo-Vereinsmeisterschaft mit Masken und Abstandsgebot.
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Siegerehrung in Corona-Zeiten: die Kyudo-Bogenschützen des TSV Weilheim. Vorn Sieger Peter Wankerl (Mi.), rechts neben ihm Heijo Henseler (2. Platz), links Gundi Wankerl (3. Platz).

Kyudo-Schützen ermitteln Vereinsmeister

Peter Wankerl holt den Wanderpokal

  • Paul Hopp
    vonPaul Hopp
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Die Kyudo-Schützen des TSV Weilheim waren auch lange von Corona ausgebremst. Nun stehen sie wieder im Wettkampf - und zeigten, dass sie nichts verlernt haben.

Weilheim - Das Coronavirus und die daraus folgenden Beschränkungen hat auch die Kyudo-Abteilung des TSV Weilheim zu einer längeren Pause gezwungen. Mittlerweile haben die Freunde des traditionellen japanischen Bogenschießens das Schießtraining wieder aufgenommen. „Mit Hygienekonzept und unter strikter Einhaltung des Mindestabstands war das schrittweise möglich“, so Heijo Henseler von der Abteilung.

Jüngst trugen die Mitglieder der Sparte auch einen Wettkampf aus – die Vereinsmeisterschaft. Die Kyudoka zeigten dabei, „dass sie während der Zwangspause nicht alles verlernt hatten“, berichtete Henseler. Im K.o.-Verfahren wurde der Sieger ermittelt. Routinier Peter Wankerl war diesmal nicht zu toppen; er holte sich den Wanderpokal namens „Char-Li“ und darf ihn für ein Jahr mit nach Hause nehmen. Die Plätze zwei und drei wurden in einem Stechen ausgeschossen. Dabei setzte sich Henseler gegenüber Gundi Wankerl durch. Alle Teilnehmer „waren froh, wieder etwas mehr Normalität, wenn auch weiterhin mit Einschränkungen und Vorgaben, erfahren zu haben“, heißt es in einer Mitteilung.

Besonders erfreulich ist, dass sich Interessenten gefunden haben, die einen Einführungskurs absolvieren. Dieser steht auch weiterhin für Interessierte offen. Der TSV-Abteilung (www.tsv-weilheim.com/kyudo/) gehören auch Athleten aus dem Schongauer und Garmisch-Partenkirchener Raum an.

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