Rhönrad TSV Weilheim Oberbayerische
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Das Weilheimer Team in Bad Tölz: Valentina Hammer, Celina Sinner, Rebekka Lochstampfer Julia Durmann, Amelie Hammer, Olivia von Heydebrand, Xenia Selbach, Magdalena Reidl, Sophie Caminita und Nina Beerbohm. 
Rhönrad TSV Weilheim Oberbayerische
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Das Weilheimer Team in Bad Tölz: im Spagat (v.l.) Nina Beerbohm und Olivia von Heydebrand; auf dem Kasten (v.l.) Rebekka Lochstampfer, Valentina Hammer Sophie Caminita, Xenia Selbach, Julia Durmann, Celina Sinner, Magdalena Reidl und Amelie Hammer.

Oberbayerische Meisterschaft in Bad Tölz

Valentina Hammer mit dem Rhönrad ganz nah dran an der Perfektion - Fünf Mal Gold für Weilheim

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Die Erwartungen waren hoch, aber die Rhönradturner des TSV Weilheim sind ihnen gerecht geworden. Vor allem Valentina Hammer glänzte bei der Oberbayerischen.

Weilheim – Erfolg kann schon auch eine Last sein. Im vergangenen Jahr hatten die Rhönradturner des TSV Weilheim bei der oberbayerischen Meisterschaft sechs Titel eingesackt. Da lag es auf der Hand, dass die Riege auch diesmal, beim Wettkampf in Bad Tölz, zu den Favoriten gehört – obwohl vier Titelträger aus dem Vorjahr gar nicht dabei waren. Trotzdem galt: „Die Erwartungen waren hoch“, sagt Teamsprecherin Xenia Selbach. Die Turnerinnen konnte die Ansprüche prompt erfüllen, am Ende reisten sie mit fünf Goldmedaillen heim.

Rhönrad: Valentina Hammer schafft Quali-Norm

In der Bundesklasse, der höchsten Schwierigkeitsstufe, ist ein Dreikampf zu absolvieren, der sich aus der Geradekür, der Spirale-Übung und einem Sprung zusammensetzt. Valentina Hammer gelang bei den 13- und 14-Jährigen „ein nahezu perfekter Wettkampf“, so Selbach. Mit 21,30 Punkten gewann sie nicht nur, sondern schaffte auch die Qualifikation für die süddeutschen Meisterschaften, die im Mai in Weilheim stattfinden. Ebenfalls die Norm erfüllte Celina Sinner (Ak 15/16), auch wenn sie ihr Potenzial „nicht ganz ausschöpfen konnte“, so Selbach. Zum ersten Platz reichte es aber dennoch. Siegreich war auch Selbach selbst: In der Klasse der Über-19-Jährigen sorgte sie mit ihrer Musikkür (eine Gerade-Übung auf Musik) für die Tageshöchstwertung.

Die Jüngste holt auch eine Goldmedaille

In der Landesklasse sorgte Magdalena Reidl bei den Jüngsten, in der Altersklasse der Sieben- und Achtjährigen, „mit einer sauber durchgeturnten Übung“, so Selbach, für eine Goldmedaille. In der Altersklasse 11/12 gelang es Julia Durmann, ihren Sieg aus dem vergangenen Jahr zu wiederholen. Amelie Hammer verpasste aufgrund eines Sturzes einen Podestplatz und wurde Fünfte.

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Bei den Neun- und Zehnjährigen war die Konkurrenz groß. Sophie Caminita (5. Platz) und Olivia von Heydebrand (8. Platz) machten ihre Sache gut. Rebekka Lochstampfer (Ak 13/14) musste kleinere Fehler verbuchen, kam aber dennoch mit Rang vier auf ein starkes Resultat. Nina Beerbohm nutze in der Altersklasse 17/18 die Möglichkeit in der „Landesklasse plus“ – und zeigte neben ihrer Geradekür auch noch in der Disziplin „Spirale“ ihr Können. Obwohl Beerbohm in beiden Übungen kleinere Schwierigkeiten hatte, wurde sie jeweils Zweite und toppte damit ihren dritten Rang aus dem vergangenen Jahr.

Die Weilheimer waren in Bad Tölz auch in der Organisation tätig. So fungierten der frühere Weltmeister Max Brinkmann, Peter Peisker und Trainerin Sandra Ryschka als Kampfrichter.

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