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Der Ball gehört mir: Andy Thumser (im weißen Trikot) gehörte beim TSV Weilheim zu den Spielern, die in der Partie gegen den TV Passau oft den Ball eroberten und so Fastbreaks einleiteten. 

Basketball

Weilheim legt zu, als es drauf ankommt

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Nichts für schwache Nerven war das zweite Heimspiel der Weilheimer Basketballer in der 2. Regionalliga. Gegen den TV Passau feierte das Team aber einen knappen Erfolg.

Weilheim – Zweimal hatten die Basketballer des TSV Weilheim in der vergangenen Saison in der 2. Regionalliga gegen den TV Passau verloren. Diesmal behielten die „Red Devils“ gegen die „White Wolves“ die Oberhand. Allerdings mussten die Spieler von Trainer Benedikt Schiebilski bis zum Ende zittern, ehe der 78:76 (48:40)-Sieg unter Dach und Fach war.

„Wir konnten am Ende noch zusetzen“, das war für Schiebilski der Hauptgrund für den Sieg. Ausschlaggebend für die Möglichkeit der Weilheimer, noch einen Zahn zuzulegen, war eine gut besetzte Bank. „Die Punkteverteilung war bei uns breiter verteilt, deshalb sind wir auch schwerer auszurechnen“, sagte Schiebilski, der mit der Teamleistung seiner Truppe gegen die Niederbayern sehr zufrieden war. „Wir müssen aber noch lernen, bei einem Vorsprung abgeklärter zu spielen. Und eine Freiwurfquote von 50 Prozent ist auch noch nicht das, was ich mir vorstelle“, benannte der TSV-Coach zwei Baustellen im Team.

Basketball: Passauer Auszeit nimmt Weilheim den Schwung

Die Weilheimer lagen im ersten Durchgang meist in Front, wobei sie es nicht schafften, sich von den Passauern abzusetzen. Das klappte im zweiten Viertel besser. Nicht zuletzt, weil das Reboundspiel unter dem eigenen Korb gut funktionierte. Vor allem Raphael Sedlmayr und Andy Thumser eroberten sich immer wieder den Ball und leiteten so zahlreiche Fastbreaks ein, mit denen sie den Vorsprung auf die Gäste bis zum Seitenwechsel auf acht Punkte ausbauten. Die Führung tat den Gastgebern gut: „Da trauen wir uns immer mehr, auch mal riskante Pässe zu spielen“, erkannte Schiebilski.

Den Schwung nahmen die Weilheimer in die zweite Hälfte mit. Treffer von direkt unter dem Korb und nach schnellen Gegenstößen sorgten für ein Anwachsen der Führung. Beim Stand von 57:43 (23.) sah sich Passaus Coach genötigt, eine Auszeit zu nehmen. Die nahm den TSV-Herren prompt etwas den Schwung. Bis zum Viertelende kamen die Gäste wieder auf zehn Punkte heran.

Im Schlussviertel ließen die Weilheimer in der Offensive etwas die Kaltschnäuzigkeit vermissen. Dadurch ging die Trefferquote zurück. Die Niederbayern kämpften sich so langsam wieder heran. Die Hausherren verfügten in der entscheidenden Phase allerdings über genügend Reserven, um die Passauer bis zur Sirene auf zwei Punkte Distanz zu halten.

Statistik: Weilheimer Spieler und ihre Punkte: Alex Thumser (17/1 Dreier), Philipp Brenner (13/1), Andy Thumser (10/1), Andreas Brem (8), Sebastian Niederreiter (8), Sebastian Jungwirth (7), Alex Brem (7), Raphael Sedlmayr (6), Johnny Millwood (2).

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