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Weilheimer auf dem Weg zum Deutschland-Pokal

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Von: Paul Hopp

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Hatten viel Spaß und auch Erfolg beim Bayernpokal: die Weilheimer Rhönradturner (v.l.) Eveline Heck, Lisa Steffes, Florian Weiss und Heidi Ryschka. foto: Ryschka
Hatten viel Spaß und auch Erfolg beim Bayernpokal: die Weilheimer Rhönradturner (v.l.) Eveline Heck, Lisa Steffes, Florian Weiss und Heidi Ryschka. © Ryschka

Weilheim - Gut drauf sind die Weilheimer Rhönradturner: Eveline Heck, Lisa Steffes und Florian Weiss sind auf besten Weg zum Deutschland-Pokal.

Das ganz große Augenmerk der Weilheimer Rhönradturner galt in diesem Jahr der Weltmeisterschaft. Dort holte Max Brinkmann einen WM-Titel. Daneben gab es für die Turner in der Landesklasse (die Unterstufe der Bundesklasse, in der Brinkmann antritt) wichtige Wettbewerbe. Dazu gehört der Bayernpokal, bei dem es um Plätze für die Qualifikation zum Deutschlandpokal geht. Die Weilheimer zogen sich bei dem Wettbewerb, der beim Landesturnfest in Burghausen ausgetragen wurde, gut aus der Affäre. Florian Weiss, Lisa Steffes und Eveline Heck haben die Chance auf einen Start beim Deutschland-Pokal.

Die Konkurrenz in der Landesklasse „ist sehr dicht“, sagt TSV-Trainerin Sandra Ryschka. Bei den Turnerinnen in der Klasse L-6 betrug die Differenz zwischen dem ersten und dem siebten Platz nur 0,9 Punkte. In jeder Klasse erhalten nur sechs Athleten die Chance, an der Qualifikation teilzunehmen. Der Deutschland-Pokal, für den sich nur je drei bayerische Turner pro Klasse qualifizieren, ist für die Landesklasse die deutsche Meisterschaft. Eine Teilnahme daran „ist sehr begehrt“, sagt Trainerin Ryschka. 80 Athleten aus zwölf Vereinen waren in Burghausen am Start.

Bei den Schülern der Jahrgänge 2001 bis 2003 schaffte Florian Weiss (Jg. 2002) souverän als Zweiter den Sprung zu den Quali-Wettkämpfen. Mit 9,7 Punkten erzielte er ein gutes Ergebnis. Im Wettkampf der Erwachsenen in der L-7 überzeugte Eveline Heck (Jg. 1996) mit einem vierten Platz. In der Gerade-Kür schaffte Heck das drittbeste Ergebnis aller zwölf Turnerinnen. Auch in dieser Klasse waren die Abstände gering. Nur 0,65 Punkte trennten die Erst- von der Fünftplatzierten. Groß war das Teilnehmerfeld in der L-6. 21 junge Frauen kämpften dort um die Top-Plätze. Lisa Steffes (Jg. 1999), die mit der besten Gerade-Pflichtübung aufwartete, wurde Vierte. Heidi Ryschka (Jg. 1999) verfehlte als Achte nur um 0,45 Zähler einen Platz unter den besten Sechs.

Zufrieden war Trainerin Sandra Ryschka auch mit dem Auftritt ihrer Schützlinge bei den oberbayerischen Meisterschaften in Gilching. Als „überraschend“ bezeichnete sie den zweiten Platz von Antonia Löffler in der Klasse L5b. Nina Beerbohm wurde in derselben Klasse unter 14 Turnerinnen Sechste, hatte jedoch etwas mit ihrer Nervosität zu kämpfen.

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