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Einmal Silber, zweimal Bronze

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Starkes Trio: Johannes Ulbrich, Raphael Schwarz und Maximilian Ulbrich (v. l.) holten zusammen drei Medaillen. gro/archiv
Starkes Trio: Johannes Ulbrich, Raphael Schwarz und Maximilian Ulbrich (v. l.) holten zusammen drei Medaillen. © Gronau/Archiv

Wilzhofen - Einmal Silber, zweimal Bronze. Das ist die Bilanz des  Nachwuchses  der SG Wilzhofen bei den bayerischen Meisterschaften

Alois Ulbrich geriet gar nicht so sehr wegen der drei Medaillen, die seine Jungschützen bei den bayerischen Meisterschaften in München-Hochbrück gewonnen hatten, in Verzückung. Der Schützenmeister der SG Wilzhofen kam gar nicht mehr aus dem Schwärmen heraus, was die Leistung von Tabea Heinrich betraf. Zwar landete die 14-Jährige in der Disziplin „Luftgewehr Dreistellung“ nur auf Platz 19, doch mit 580 Ringen schaffte sie ein hervorragendes Ergebnis. „Das hätte ich ihr nicht zugetraut“, lobte Ulbrich. Was die Leistung der Realschülerin tatsächlich wert ist, zeigt der Vergleich mit den Buben. Dort wäre sie mit diesem Resultat Sechste geworden. „Mich wundert es immer noch, wie sie das hingekriegt hat“, so Ulbrich.

Der Schützen-Chef musste jedoch die Erfahrung machen, „dass es immer schwieriger wird, auf das Treppchen zu kommen“. Besonders betroffen waren davon seine Burschen, die wieder einmal glänzten, aber auf harte Konkurrenz stießen. Maximilian Ulbrich gewann im Luftgewehr-Dreistellungskampf zwar Bronze, aber er benötigte dazu satte 588 Ringe. Für Raphael Schwarz (579) und Johannes Ulbrich (577) sprangen mit den Rängen sieben und neun Platzierungen unter den ersten Zehn heraus. Mit der Mannschaft wurden die Wilzhofener Vierter.

Noch ausgeglichener präsentierte sich die Konkurrenz in der Disziplin „Luftgewehr“. Als Achter mit 383 Zählern fehlte Johannes Ulbrich nur ein einziger Ring auf Bronze, Schwarz (381) wurde Zehnter, Maximilian Ulbrich (377) kam auf Position 19. Das waren insgesamt gute Ergebnisse, doch mit dem Team reichten sie nur zu Platz acht. Dennoch wertete Alois Ulbrich diese Bilanz als „Riesenerfolg“.

Wesentlich ergiebiger war der Ertrag in der Disziplin „Kleinkaliber liegend“. Raphael Schwarz (579) war großartig aufgelegt und holte sich verdient die Silbermedaille. Diese hatte bereits einen goldenen Schimmer, da ihm nur ein Ring zum Titel fehlte. Maximilian Ulbrich (573) lag als Sechster ebenfalls noch gut im Rennen. Auch Johannes Ulbrich (559) war eigentlich besser als sein 21. Rang, nur missriet ihm die letzte Serie. Die vorzügliche Gesamtleistung bekamen die Wilzhofener mit Bronze in der Teamwertung entlohnt.

Während es im Liegend-kampf wie am Schnürchen lief, blieb dem Trio in der Disziplin „Kleinkaliber 3 x 20“ der Sprung aufs Trepperl verwehrt. Maximilian Ulbrich (554) schlitterte um zwei Ringe an Bronze vorbei und wurde Fünfter. Johannes Ulbrich (548) belegte Rang neun und Raphael Schwarz (531) Platz zwölf. In der Teamwertung wurde Wilzhofen Sechster.

Christian Heinrich

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