Drei Weilheimer in Ansbach: (v.l.) Joshua Lutz, Philip Reiter und Florian Repnik hatten sich für die bayerischen Titelkämpfe qualifiziert. fotos (2): privat

Zweimal Bronze für Weilheimer Taekwondo-Kämpfer

Weilheim - Drei Kämpfer des TSV Weilheim hatten sich für die bayerischen Taekwondo-Meisterschaften in Ansbach qualifiziert - und sie zogen sich gut aus der Affäre.

Alles in allem bewiesen die TSV-Athleten „ein gutes Leistungsniveau, konnten auch hochklassigen Gegnern etwas entgegenhalten und Erfahrung für weitere Turniere sammeln“, so lautete das Fazit von Trainer Robert Reiter.

Eine starke Leistung zeigte auf Seiten des TSV Weilheim Philip Reiter. In der A-Jugend bis 63 Kilo behauptete er sich im Auftaktkampf gegen Kadir Kuru (Türk SV 1990 Bobingen) knapp. Nach der dritten Runde stand es 8:8 - die Verlängerung musste entscheiden. Der erste Treffer zählt - und den setzte Reiter. Der TSV-Athlet übernahm sofort die Initiative und punktete mit „Paltung“ (Spanntritt). Im Halbfinale bekam es Reiter mit dem deutschen Jugendmeister Alexander Rothenberger (TG Allgäu) zu tun. Der Sohn des TSV-Trainers überzeugte zwar mit einer „aktiven Kampfführung“, wie es in einer Mitteilung heißt, musste sich aber am Ende doch mit 4:16 Punkten geschlagen geben. Reiter durfte sich immerhin mit Bronze trösten. Im Finale konnte Rothenberger verletzungsbedingt übrigens nicht mehr antreten.

Florian Repnik (Jugend A bis 78 Kilo) sah sich in seinem ersten Kampf einem starken Kontrahenten gegenüber. Der Bayernpokalsieger traf auf Stefan Friedl (TSV 1865 Dachau), ein Mitglied des bayerischen Landeskaders. Repnik lag zwar schnell vorn, doch Friedl gewann mit 9:2 Zählern. Damit schied der Weilheimer vorzeitig aus.

Joshua Lutz (Herren bis 58 Kilo) traf im Halbfinale auf Tugay Ingün (TSV 1865 Dachau) . In der ersten Runde gelang dem Weilheimer ein sehenswerter Drehtritt (Dwit chagi) zum Körper seines Gegners, doch der erfahrene Athlet aus Dachau ließ sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen. Mit 14:2 setzte sich Ingün durch. Für Lutz gab es die Bronzemedaille.

Erfolgreichster Verein war „Taekwondo Özer Nürnberg“ vor dem TSV Dachau. Der TSV Weilheim erreichten den 34. Platz.

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