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Wir wollen nach oben: Der neue Trainer Nabil Habboubi (oranges Hemd) feierte mit den Volleyballern der VSG Isar-Loisach am ersten Bezirksliga-Heimspieltag zwei Siege.

VOLLEYBALL

Anfangs stottert der VSG-Motor, dann kommt er auf Touren

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Die Männer der VSG Isar-Loisach starten  mit Siegen gegen TuS Holzkirchen (3:2) und FC Kirchweidach (3:0) in die Bezirksliga-Saison.

Auch wenn der Motor anfänglich noch etwas stotterte – nachdem sie einen Gang zurückgeschaltet hatten, haben die Volleyballer der VSG Isar-Loisach ihre ersten Punkte unter Dach und Fach gebracht: Zum Bezirksliga-Auftakt gewann der selbst ernannte Meisterschaftsaspirant mit Mühe gegen den TuS Holzkirchen (3:2) und souverän gegen den FC Kirchweidach (3:0). „Ich bin zufrieden“, sagte der neue Trainer Nabil Habboubi. Die Mannschaft habe zwar noch nicht alle neu einstudierten Varianten umsetzen können. „Aber es ist besser, wir spielen erst einmal einfaches Volleyball und bauen dann darauf auf.“

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Mit Hurra startete die Spielgemeinschaft aus Wolfratshausen und Geretsried und ließ Holzkirchen beim 25:15 im ersten Satz nicht den Hauch einer Chance. Doch die TuS-Youngster schüttelten sich ab und drehten den Spieß um. Im zweiten und dritten Durchgang lief es bei der VSG überhaupt nicht rund, so dass der Coach zuerst Dominik Hölzl anstelle von Zuspieler Thorsten Busch aufs Feld schickte und dann auch noch Tobias Adamek, Henry Bieling und Lukas von Stülpnagel einwechselte. Dennoch lagen die Hausherren stets im Hintertreffen und hatten mit 15:25 und 18:25 das Nachsehen. „Wir hatten pro Satz sechs oder sieben Aufschlagfehler – das kann nicht funktionieren“, kritisierte Habboubi. Nach dem Rückwechsel von Markus Meinl und Korbinian Hölzl rissen die VSG-Herren jedoch das Ruder herum und gewannen einen lange Zeit ausgeglichenen vierten Durchgang mit 25:18. Entsprechend motiviert gingen sie auch den Tie-Break an, der bis zum 11:11 spannend blieb. Am Ende hatten die Gastgeber knapp mit 15:13 die Nase vorne. „Die Mannschaft hat alles gegeben“, lobte der Trainer. Man habe wegen Urlauben und Krankheiten im Vorfeld erstmals in Bestbesetzung gespielt: „Alle waren noch ein bisschen gehemmt.“

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Davon war dann im zweiten Match des Tages nichts mehr zu sehen. Gegen die stärker eingeschätzten Kirchweidacher startete die VSG fulminant, zog nach anfänglichem Widerstand auf 17:9 davon und gewann mit 25:16. Dieses Mal ließ man auch nicht mehr locker, obwohl sich die Gäste ordentlich zur Wehr setzten. Dennoch stand am Ende des zweiten Satzes ein 25:21-Erfolg.

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Umkämpft war der dritte Durchgang. Beim Stand von 5:6 musste der bayernliga-erfahrene Neuzugang Mirko Walter, der zuvor mit einer Reihe wuchtiger Angriffsschläge und kluger Lobs sein Potenzial angedeutet hatte, mit Krämpfen vom Feld. Doch die VSG brach nicht ein: Dominik Hölzl als Diagonalangreifer sorgte unter anderem im Block für einen 25:19-Sieg. „Die Aufschläge waren stabiler, die Annahme besser und die Zuspiele einfacher“, urteilte Nabil Habboubi zufrieden. Ausgezahlt habe sich auch, „dass wir jede Position doppelt besetzt haben“. Die Kirchweidacher ließen sich von ihrer 0:3-Niederlage übrigens nicht beirren und gewannen im Anschluss gegen Holzkirchen mit 3:1.

VSG Isar-Loisach/Herren I

Busch, D. Hölzl, K. Hölzl, Richter, Meinl, Walter, J. Wilhelm, v. Stülpnagel, T. Adamek, Bieling.

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