Der Speerwurf war eine von drei Disziplinen, mit denen sich Xaver Seelos vom TuS Geretsried beim Leichtathletik-Meeting in München präsentierte.
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Der Speerwurf war eine von drei Disziplinen, mit denen sich Xaver Seelos vom TuS Geretsried beim Leichtathletik-Meeting in München präsentierte.

TuS-Leichtathleten beim BLV-Meeting

Nach langer Pause fehlt Xaver Seelos noch etwas die Praxis

München/Geretsried – „Endlich wieder Wettkämpfe“, hieß es für die Leichtathleten des TuS Geretsried beim Restart-Meeting des BLV im Münchner Dantestadion. Aufgrund der Corona-Pandemie durften die Athleten erstmals seit Herbst 2020 wieder an einem Wettbewerb teilnehmen.

Nach der ungewöhnlich langen Pause lief es für die Aktiven des TuS schon recht gut. Für Xaver Seelos standen gleich drei Disziplinen auf dem Programm. Auf der 110-Meter-Hürdendistanz sicherte er sich in der Zeit von 15,95 Sekunden die Norm für die Bayerischen Meisterschaften und belegte Rang sechs. Die gleiche Platzierung erreichte der 16-Jährige mit 36,25 Metern auch beim Speerwurf. Noch nicht ganz rund lief es beim Hochsprung, bei dem er mit einer Höhe 1,69 Metern seine Bestleistung (1,71) knapp verfehlte. Trainer Mirko Naumann zeigte sich zufrieden mit seinem Schützling: „Im Hochsprung fehlt ihm noch etwas die Praxis, aber das wird schon“, gibt er sich zuversichtlich. Für Seelos, der einen Zehnkampf-Start anvisiert, ist der Saisonauftakt also schon mal geglückt.

Alessa Buhl: 10,22 m im Dreisprung

Erfreulich lief der Wettbewerb auch für Dreispringerin Alessa Buhl. Mit 10,22 Metern egalisierte sie ihre Bestweite und sicherte sich Rang vier. Allerdings offenbarte die 16-Jährige noch Luft nach oben, zumal sie den Absprungbalken nicht traf und wertvolle Zentimeter verschenkte. „Rechnen wir die Zentimeter vor dem Balken noch dazu, sind noch mehr als 10,50 Meter möglich“, zeigt sich Trainer Naumann optimistisch.

Franziska Dempwolf nach langer Verletzungspause zurück

Einen staken Saisonstart legte auch Franziska Dempwolf hin, die nach einer langen verletzungsbedingten Pause wieder ins Wettkampfgeschehen eingestiegen ist. Trotz Trainingsrückstands absolvierte sie die 3000 Meter-Distanz in 11:10 Minuten und blieb damit sogar eine Sekunde unter ihrer Bestleistung. Eine starke Zeit, die ihr den fünften Rang einbrachte und mit der zu diesem Zeitpunkt eigentlich noch gar nicht zu rechnen war.

Julian Meyer bleibt hinter seiner Bestleistung

Noch nicht ganz zufrieden mit seinem Auftritt war 400-Meter-Läufer Julian Meyer. Dem 23-Jährigen fehlen noch ein paar schnelle Einheiten, weshalb er mit der Zeit von 54,4 Sekunden noch ein gutes Stück hinter seiner Bestleistung zurückblieb. Allerdings bleibt bis zum Saisonhöhepunkt im Juli noch ein wenig Zeit, um die Formkurve im entscheidenden Moment anzuheben. (doh)

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