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Die ungeschlagenen Turniersieger von „Friss-die-Frisbee“ steigen in die zweite Liga auf (hinten, v. li.): Michael Leinauer, Korbinian Hölzl, Andreas Huber, Johannes Kling, Florian Hager und Benedikt Leinauer, (vorne) Andreas Toms, Christopher Smuda, Jannis Wenderholm, Ferdinand Kraus und Simon Lechner. 

Frisbee: Turnier dritte Liga

Geretsrieder Frisbee-Cracks bejubeln Aufstieg nach Finalsieg

Nach dem Aufstieg des Geretsrieder Mixed-Teams „Friss-die-Frisbee“ vor wenigen Wochen zeigt nun die Männer-Mannschaft ihr Können: Nach dem Turniersieg in Ingolstadt spielen die Geretsrieder künftig in der zweiten Liga. 

Geretsried – Die letzte Dienstfahrt führte die Spieler der Geretsrieder Ultimate-Frisbee-Mannschaft nach Ingolstadt. Dort wurde die Deutsche Meisterschaft der Männer in der dritten Liga Süd-Ost (Bayern und Thüringen) in Turnierform ausgespielt. Bereits im vergangenen Dezember hatte „Friss-die-Frisbee“ Geretsried das DM-Turnier in der Spielklasse Mixed gewonnen und war damit in die zweite Liga aufgestiegen. Das Männer-Team zog nun mit dem Mixed-Ensemble gleich und stieg nach dem Finalsieg ebenfalls in die zweite Liga auf.

Die fünf Teams in der Spielklasse Open traten in einer Gruppenphase im Modus Jeder gegen Jeden gegeneinander an. Am letzten Turniertag wurde der Aufstieg im Finale der besten zwei Teams aus der Vorrunde ausgespielt. Die Geretsrieder Mannschaft startete stark ins Turnier und gewann die ersten drei Gruppenspiele (15:11 gegen Disco-Fever Würzburg, 15:5 gegen Wer(f)wölfe Augsburg, 15:11 gegen Paradisco Jena). Im letzten Gruppenspiel behielt das Team gegen Gastgeber IN-GO ebenfalls die Oberhand (15:11), wodurch „Friss-die-Frisbee“ ungeschlagen ins Finale einzog.

Hier kämpften die Geretsrieder gegen die Thüringer aus Jena um den Aufstieg. Wie im ersten Aufeinandertreffen entwickelte sich ein heißes Match auf hohem athletischen und taktischen Niveau, das die Geretsrieder mit 15:7 für sich entschieden – und damit den zweiten Aufstieg der Saison perfekt machten.

„Für unsere Offensive-Line war es ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Phasenweise hatten wir guten Spielfluss und konnte unsere Punkte souverän verwandeln. Die unterschiedlichen Verteidigungsstrategien der Gegner bereiteten uns aber auch öfters Schwierigkeiten, besonders die starke Zonenverteidigung der Ingolstädter im ersten Spiel. Auf unsere Defense war aber wie immer Verlass. Die Jungs haben in jedem Spiel so viele Breakpunkte erzielt, dass wir nie unter Druck standen“, berichtete Andreas Huber, Kapitän der Offensive.

Spielertrainer Michael Leinauer, der aufgrund einer Schulterverletzung nicht selbst auf dem Feld stehen konnte, resümierte: „Nach einer starken Teamentwicklung im Sommer war unser Ziel für die Hallensaison ganz klar der Aufstieg. Das ist uns in beiden Divisionen gelungen. Wir freuen uns auf heiße Spiele in der zweiten Liga und wollen auch dort wieder ganz oben angreifen.“

In der Fair-Play-Wertung standen die Geretsrieder ebenfalls ganz oben. Mit überdurchschnittlich guten 11,40 Punkten durch die Gegner, teilten sie sich den Spirit-Sieg mit den Finalgegnern aus Jena. Dominik Hager

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