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Von der ruppigen Gangart der Murnauer ließen sich die HSG-Spieler um Philip Teubert (Mi.) nicht aus der Ruhe bringen. Mit einem 29:11-Sieg festigten die Wolfrtashauser ihre Spitzenposition in der Bezirksliga.

HSG findet in Murnau Lösungen in Abwehr und Angriff

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Mit einem deutlichen Auswärtserfolg und zwei Punkten kehrt die HSG Isar-Loisach von der Partie in Murnau zurück. Am Ende hieß es 29:11 (14:3) gegen einen überforderten Aufsteiger.

Murnau/Wolfratshausen– Die HSG Isar-Loisach war gewarnt, schließlich hatte sich der TV Bad Tölz, Verfolger und kommender Gegner, in Murnau nur denkbar knapp mit einem Siegtor in der Schlusssekunde durchgesetzt. „Wir wollten über eine sichere Abwehr gut ins Spiel kommen und dann der Partie unseren Stempel aufdrücken“, erklärt HSG-Trainer Markus Goblirsch. Das gelang außerordentlich gut: Nach einer Viertelstunde hatten sich die Gäste auf 7:1 abgesetzt. In der gesamten ersten Halbzeit erzielte der TSV Murnau lediglich drei Tore. „Auf diese Abwehrleistung bin ich stolz“, sagt Goblirsch. „Wir haben den Murnauern keine Möglichkeiten gelassen.“ Zu der starken Abwehrleistung zählt der HSG-Trainer auch Torhüter Jörg Aßmayr, der die gegnerischen Spieler bei freien Würfen zur Verzweiflung brachte. Der später eingechselte Routinier Heinz Heise knüpfte nahtlos an diese Leistung an.

Auch im Angriff fand die HSG Isar-Loisach immer wieder passende Lösungen, sodass die Spielgemeinschaft aus Geretsried und Wolfratshausen Stück für Stück davonziehen konnte. Vom 9:3 in der 20. Minute erhöhten die Gäste bis zum Halbzeitpfiff auf 14:3. Im Vorfeld der Partie war zu hören, dass sich der TSV Murnau, Aufsteiger aus der Bezirksklasse, noch an die Gangart in der Bezirksliga gewöhnen müsse. Das mag mit Blick auf sieben Zwei-Minuten-Strafen stimmen. Kaum ein Team könnte sich eine solch häufige Unterzahl in einem Spiel leisten. „Viele Aktionen waren sehr ungestüm“, berichtet HSG-Kapitän Florian Bauer. Immer wieder seien die HSG-Akteure rüde gestoppt worden. Die fälligen Zeitstrafen schwächten den TSV Murnau weiter. „Wir haben uns davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen lassen“, resümiert Bauer.

In der zweiten Halbzeit kamen die Gastgeber auf acht Tore, die HSG konnte 15 entgegensetzen. „Wir haben es von vorne bis hinten durchgezogen“, lobt auch Trainer Goblirsch. Gerade im Hinblick auf Spiele wie diese, sei in den vergangenen Jahren eine deutliche Weiterentwicklung seines Teams zu sehen. „Wir müssen nun aber auf dem Boden bleiben und weiter hart arbeiten“, fordert Goblirsch.

Die HSG Isar-Loisach liegt mit fünf Siegen und einem Unentschieden weiter auf Platz eins der Bezirksliga. Am Samstag, 11. November, kommt es ab 16 Uhr in der Wolfratshauser Sporthalle zu einem Derby der besonderen Art. Der TV Bad Tölz, derzeit Tabellendritter, gastiert. „Wir wollen auch da in der Spur bleiben. Im Heimspiel bauen wir besonders auf unsere Fans“, so Goblirsch.

HSG Isar-Loisach: Aßmayr/Heise (T); Raviol (10/4), S. Siebel, F. Seemann (4), F. Siebel (4), Teubert (3/2), Eick, Gromen (3), K. Seemann, Reimann (5/1), Krywalski, Bauer.

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