Aufbäumen jäh gestoppt: Tamara Klein und die HSG Isar-Loisach unterlagen dem SC Weßling.
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Aufbäumen jäh gestoppt: Tamara Klein und die HSG Isar-Loisach unterlagen dem SC Weßling.

Handball: HSG Isar-Loisach

Trotz der zweiten Saisonniederlage eine hundertprozentige Steigerung

  • Patrick Staar
    vonPatrick Staar
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Auch das zweite Saisonspiel der HSG-Frauen war nicht von Erfolg gekrönt. Das Heimspiel gegen den SC Weßling endete mit einer klaren 20:26-Niederlage.

Wolfratshausen – Zweites Spiel, zweite klare Niederlage: Nach dem 16:23 in Germering verloren die Handballerinnen der HSG Isar-Loisach ihr Heimspiel gegen den SC Weßling mit 20:26. Auf den ersten Blick ist alles gleich geblieben. Auf den zweiten Blick gab es jedoch gravierende Unterschiede zwischen den Partien, findet Trainer Markus Goblirsch: „Das war eine Leistungssteigerung um 100 Prozent. Da war wieder richtig Leben drin.“

Starke HSG-Phase nach dem Seitenwechsel

Ausgeglichen war die Partie nur in den ersten 19 Minuten bis zum 6:6. Eine zweite starke Phase hatte die HSG nach dem Seitenwechsel, als es 9:13 stand. Die Frauen scheiterten zwar fünfmal hintereinander mit ihren Würfen, arbeiteten sich aber bis auf 13:15 heran. Einen Moment lang schien es, als könnte die Partie kippen. Die Auswechselspielerinnen der HSG klatschten, sangen und feuerten ihre Teamkolleginnen an. „Defense, Defense“ schallte es in Sprechchören durch die Geretsrieder Sporthalle, in der keine Zuschauer zugelassen waren, und „Auf geht’s HSG, kämpfen und siegen“. Das Aufbäumen endete jedoch jäh. Neun Minuten später führte Weßling mit 21:15, die Partie war entschieden.

„Wir haben etwas zu viel auf den Torwart geworfen“, befand Markus Goblirsch. „Aber abgesehen davon war die Leistung gut. Wir haben schnell nach vorne gespielt, es war intensiv.“ Woran es jetzt nach mangle, seien „Kleinigkeiten, Automatismen und Körperlichkeit. Aber das wird peu à peu kommen. Wir hatten einen großen Umbruch, sind nicht mit der Vorgabe in die Saison gegangen, dass wir alles niederrennen.“

HSG Isar-Loisach: Wrabel 6 (1/1), Miricioiu 4 (1/2), G. Esch 3 (2/2), Friedrich 2, L. Esch 2, Mikulla 2, T. Klein 1.

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