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Kaum aufzuhalten: Philip Teubert (Mitte) setzte sich gegen die Gilchinger erfolgreich durch und warf alleine elf Tore für die HSG Isar-Loisach.

HANDBALL-BEZIRKSOBERLIGA

HSG-Männer ziehen den Gilchingern schnell den Zahn

Geretsrieder Handballer haben keine Mühe beim deutlichen 34:23-Sieg. Trainer Marcu ist zufrieden: „Alles hat gepasst.“

Eine akustisch äußerst beeindruckende Ansprache hielt Klaus Schmid in der Halbzeitpause. Selbst Zuschauer ohne feines Gehör konnten auf der Tribüne problemlos mitverfolgen, was Gilchings Trainer seiner Mannschaft mitzuteilen hatte. Kernaussage: Zu viele Schrittfehler, zu viel Gerede, zu wenig Leistung. Indes: Auch die lautstarke Kabinenansprache konnte nichts Entscheidendes am Spielverlauf und am mehr als deutlichen Sieg der haushoch überlegenen HSG-Männer ändern. Die Handballer aus Geretsried und Wolfratshausen setzten sich gegen den TSV Gilching klar mit 34:23 (16:10) durch.

Das war eine deutlich Steigerung gegenüber dem Weilheim-Spiel.

Ausgeglichen verlief die Partie vor den rund 100 Zuschauern in der Geretsrieder Hauptschul-Turnhalle nur bis Mitte der ersten Halbzeit. Nach dem 6:6 gelang den Gästen nicht mehr viel. Bis zum Seitenwechsel zog die HSG fast schon mühelos bis auf 16:10 davon. Nach Schmids beeindruckender Ansprache wirkten die Gilchinger kurzzeitig etwas wacher und arbeiteten sich bis auf 15:18 heran. Der Schwung war allerdings schnell verpufft. Innerhalb von zehn Minuten gelangen der HSG acht Tore, die Moral der Gäste war gebrochen und das Spiel entschieden.

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Rundherum zufrieden war anschließend Trainer Adrian Marcu: „Es ist gut gelaufen, alles hat gepasst, wir haben unsere Chancen alle reingemacht und in der Abwehr gut gekämpft.“ Sein Team habe gezeigt, dass es gegen alle Mannschaften gewinnen kann, wenn die Konzentration stimmt: „Da steckt richtig Potenzial drin.“ In der Schlussphase haben die Teams zurückgesteckt: „Bei solch einem klaren Spielstand will sich keiner mehr verletzen.“

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Genau umgekehrt war die Stimmungslage bei Klaus Schmid. Auf der TSV-Homepage wird er mit den Worten zitiert: „Im Angriff haben wir eine Katastrophe abgeliefert, und es war einfach erbärmlich, was wir in der ersten Hälfte in der Abwehr gespielt haben. Das war Streichelzoo-Handball.“

HSG Isar-Loisach/Männer: Przybylak. Hohenreiter 1,

F. Seemann 6, Schindler 5, Teubert 11 (4/4), Cigan, Mehrkens 1, K. Seemann 1, Aßmayr, Marcu 5, Wolfgart 4.

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