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Revanche geglückt, Silber geholt:
Julian Meyer Zweiter bei der Bayerischen

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Sieben Meter Vorsprung hatte der Geretsrieder Julian Meyer mit der Staffel der SG Isar-Ammer-Loisach, die bei der Bayerischen Meisterschaft Silber holte.
Sieben Meter Vorsprung hatte der Geretsrieder Julian Meyer mit der Staffel der SG Isar-Ammer-Loisach, die bei der Bayerischen Meisterschaft Silber holte. © Cornelia Lechner/kn

Die Freiluft-Saison der Leichtathleten ist mit den Bayerischen Langstaffel-Meisterschaften in Zirndorf in die erste Runde gegangen. Mit von der Partie war auch Julian Meyer vom TuS Geretsried, der gemeinsam mit drei Penzberger Läufern über die 4x400-Strecke der Männer-Klasse an den Start ging und dabei den Silber-Rang belegte.

Zirndorf/Geretsried – Bereits im Vorfeld des Rennens war klar, dass die Startgemeinschaft Ammer-Isar-Loisach gegen den TSV Gräfeling im Normalfall chancenlos sein wird. Demnach galt die volle Konzentration darauf, die Staffel aus Aschaffenburg hinter sich zu lassen. Das Quartett aus Nordbayern sicherte sich im Vorjahr mit einer hundertstel Sekunde Vorsprung auf Ammer-Isar-Loisach den Meistertitel. „Das Wichtigste für uns war zu zeigen, dass wir eigentlich die stärkere Staffel sind“, erklärte Julian Meyer.

Meyer spürt den Atem des „Jägers“

Angespornt von dem Ziel, Revanche zu nehmen, legte Startläufer Michael Speinle gut los und übergab mit knappen Vorsprung auf Aschaffenburg auf Rang zwei auf Meyer. Dieser spürte recht schnell den Atem des „Jägers“, konnte diesem aber in der zweiten Rennhälfte entscheidende Meter abnehmen. „Ich habe gemerkt, dass er in der zweiten Kurve etwas wegfällt“, erinnerte sich der Geretsrieder, der mit etwa sieben Metern Vorsprung ankam. Ganz rund fühlte sich der Lauf für den 24-Jährigen aber nicht an. „Ich war zu Beginn relativ langsam unterwegs und konnte erst nach 200 Meter richtig laufen. Nach 280 Metern ist dann das Laktat in die Muskeln geschossen“, so der Geretsrieder, der konditionell noch mehr drauf gehabt hätte. „Ich habe gedacht, dass ich eine 53er oder 54er Zeit gelaufen bin und habe mich schon entschuldigt.“ Als Meyer dann hörte, dass er fliegende 51,8 Sekunden gelaufen ist, konnte er sich auch über seine individuelle Leistung freuen.

Nur die ersten 200 m waren knapp

Derweil konnten Luk Jäger und Schlussläufer Andreas Kölbl die Aschaffenburger auf Distanz halten und Rang zwei hinter den dominierenden Gräfelfingern sichern. „Ich war mir schon relativ sicher, dass wir das Ding heimfahren werden“, erklärte der Geretsrieder angesichts des Wissens, dass Schlussläufer Kölbl eine 400-Meter-Bestzeit unter 50 Sekunden stehen hat. „Die ersten 200 Meter sahen knapp aus, dann ist der Gegner weggefallen“, so Meyer. Mit einer Gesamtzeit von 3:29,79 Minuten und der Silbermedaille hat das Oberland-Quartett voll abgeliefert und darf sich nun auf weitere Aufgaben freuen.   Dominik Hager

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