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Bernhard Gruber hört nach sechs Jahren als Trainer beim FC Real Kreuth auf.

Kämpfen im letzten Spiel des Trainers

Spieler des FC Real Kreuth wollen Bernhard Gruber mit einem Sieg verabschieden – Gegner Aying im Abstiegskampf

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Im letzten Saisonspiel geht es für den FC Real Kreuth eigentlich um nichts mehr. Eigentlich.

Denn Punkte brauchen die Enterbacher zwar nicht mehr, doch ein Sieg über die Sportfreunde Aying soll trotzdem her, um den Trainer Bernhard Gruber ein Abschiedsgeschenk zu bereiten. Nach sechs Jahren als Trainer der Ersten Mannschaft und mindestens noch mal so vielen im Jugendbereich braucht Gruber „ein bisschen Auszeit“.

Am Ehrgeiz der Spieler dürfte es somit gegen Aying nicht mangeln. Da es gleichzeitig bei den Gästen noch um alles in Sachen Klassenerhalt geht, ist ein spannendes Spiel zu erwarten. „Bei denen wird der Kopf eine große Rolle spielen“, vermutet Gruber mit Blick auf die besondere Drucksituation.

Die Sportfreunde stehen nämlich aktuell auf dem zwölften Platz, zwei Punkte vor dem Direktabstieg, einen Punkt hinter dem direkten Klassenerhalt. Gewinnen die Kreuther, würden sie also nicht nur ihrem Trainer, sondern auch den Landkreismannschaften im Abstiegskampf – Otterfing, Hausham und Miesbach – eine Freude machen.

Bei so viel Motivation beißen auch alle angeschlagenen Spieler des FC Real die Zähne zusammen. Bis auf die Langzeitverletzten und dem privat verhinderten Kilian Kölbl dürften alle dabei sein. Beim Spiel und bei den geplanten Festlichkeiten danach. „Mit einer Niederlage will ich eigentlich nicht aufhören“, sagt Trainer Gruber.

Dem Verein wird er treu bleiben – als Ausschussmitglied und helfende Hand. Seine Nachfolge ist derweilen schon geklärt, wird aber erst in den kommenden Wochen offiziell bekannt gegeben.

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