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TuS: Eine starke Halbzeit reicht nicht

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Von: Rudi Stallein

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Vom Pech verfolgt: Srdan Ivkovic (Mi.) hatte beim 1:1-Unentschieden des TuS Geretsried in Forstinning eine ganze Reihe bester Tormöglichkeiten, blieb aber ohne Ausbeute.
Vom Pech verfolgt: Srdan Ivkovic (Mi.) hatte beim 1:1-Unentschieden des TuS Geretsried in Forstinning eine ganze Reihe bester Tormöglichkeiten, blieb aber ohne Ausbeute. © hans lkppert

Ein Chancenplus hatte der TuS Geretsried im letzten Match vor der Winterpause beim VfB Forstinning. Dennoch trennten sich beide Teams am Ende mit einem 1:1-Remis.

Geretsried – Mit einem 1:1-Unentschieden beim VfB Forstinning haben sich die Fußballer des TuS Geretsried in die Winterpause verabschiedet. Damit bleibt die Elf um Kapitän Sebastian Schrills im dritten Spiel in Folge ohne Niederlage – doch so richtig glücklich wirkte Daniel Dittmann nicht. „Ich bin nicht zufrieden“, sagte der TuS-Trainer. „Vor dem Spiel hätte jeder von uns einen Punkt unterschrieben, aber nach dem Spielverlauf passt das Ergebnis nicht.“ Zur Pause habe seine Mannschaft mit zwei, drei Toren vorn liegen müssen, monierte der Coach. „Dann wäre das Spiel vermutlich anders ausgegangen, aber so hat sich Forstinning in der zweiten Halbzeit wieder zurückgekämpft.“

In der Tat war das Spiel wie gemacht für Srdan Ivkovic, um sein Trefferkonto aufzubessern. Doch auch bei den besten Aktionen des Goalgetters steht in dieser Saison das Pech oft Pate. Oder ein starker Torhüter im Weg, wie Forstinnings Michael Heidfeld, der in der sechsten Minute sein erstes Duell gegen Ivkovic für sich entschied. Dennoch gingen die Gäste, die den ersten Durchgang dominierten, in Führung. Nachdem der Unparteiische ein Foul an Taso Karpouzidis nicht geahndet hatte, gelangte der Ball auf die linke Angriffsseite zu Johannes Bahnmüller, der ebenfalls nicht regelkonform vom Ball getrennt wurde. Dieses Mal pfiff Schiedsrichter Martin Schramm; den anschließenden Freistoß platzierte Robin Renger perfekt an den Innenpfosten zum 1:0 für den TuS. Die Chance, noch vor der Pause auf 2:0 davonzuziehen verpasste wenig später Ivkovic, der nach feinem Zusammenspiel mit Schrills allein vor dem Tor erneut in Heidfeld seinen Meister fand.

„In der zweiten Halbzeit waren wir nicht mehr so kreativ. Forstinning kam dann besser in die Zweikämpfte“, suchte Dittmann nach Erklärungen, warum die Gastgeber die Partie nun ausgeglichener gestalteten. Und zu ihrer ersten Torchance kamen: Nach einem leichtfertigen Geretsrieder Ballverlust im Mittelfeld erreichte das Spielgerät Felix Meier, der schnell abschloss und ebenfalls mit Hilfe des Innenpfostens den 1:1-Ausgleich markierte.

„Das war die einzige echte Chance für Forstinning im ganzen Spiel“, ärgerte sich Dittmann, der den Lattentreffer durch einen Freistoß von Marko Nikolic (85.) unter der Rubrik Zufall ablegte. „Die Leistung insgesamt war gut. Schade, dass wir uns nicht mit drei Punkten belohnt haben“, stellte der Coach fest. Unterm Strich ziehe er ein positives Fazit seiner ersten Spiele als Cheftrainer: „Es war ein Auf und Ab mit vielen Nebengeräuschen. Jetzt bin ich erst mal zufrieden, dass wir die Hinrunde nach der Niederlagenserie zwischendurch gut zu Ende gebracht haben. So können wir mit einer guten Grundstimmung in die Vorbereitung gehen.“

VfB Forstinning - TuS Geretsried 1:1 (0:1)

Tore: 0:1 (38.) Renger, 1:1 (56.) Meier. – Zeitstrafen: (58./TuS) Pech, (90.+2/VfB) Al Hosaini. – Schiedsrichter: Martin Schramm (DJK Holzfreyung). – Zuschauer: 110.

TuS: Untch - Wiedenhofer, L. Lajqi, L. Kellner, Renger, Joh. Bahnmüller, T. Karpouzidis, Schrills, Kirschner (74., Berger), Pech (69., Thiess), Ivkovic.

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