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VSG-Frauen: Fünf Zähler am Stück – dann folgt die Retourkutsche

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Von: Thomas Wenzel

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Das Nachsehen hatten die VSG-Volleyballerinnen um (v. li.) UIrike Leonhard, Katja Wietschorke und Katrin Berghofer zweimal am jüngsten Bezirksliga-Spieltag.
Das Nachsehen hatten die VSG-Volleyballerinnen um (v. li.) UIrike Leonhard, Katja Wietschorke und Katrin Berghofer zweimal am jüngsten Bezirksliga-Spieltag. © hans lippert

Trotz zweiter guter Auftritte hatten die Volleyballerinnen der VSG Isar-Loisach gegen den TSV Turnerbund IV und den FTM Schwabing III das Nachsehen.

München/Geretsried – Die Volleyball-Bezirksliga Ost der Frauen ist von den Punkten her betrachtet eine Drei-Klassen-Gesellschaft. Vorneweg preschen der TSV Mühldorf und der TSV Rosenheim II, dahinter folgt ein breites Feld mit fünf Vereinen. Der Unterschied zwischen dem Tabellensiebten DJK Darching und dem Achten VSG Isar-Loisach beträgt nahezu uneinholbare elf Punkte. „Ein paar Zähler müssen wir schon noch holen, um unsere Position zu behaupten“, betont deshalb Trainer Dominik Hölzl. Denn die letzten Drei steigen direkt ab, der Tabellenachte – momentan die VSG – müsste sich über die Relegation den Klassenerhalt sichern. „Und schließlich wollen wir auch weiter in der Bezirksliga antreten“, betont der Coach.

Wegen seines parallelen Einsatzes bei den VSG-Herren im niederbayerischen Schönberg musste sich Hölzl am Samstag an der Außenlinie vertreten lassen. „Knie-Patientin“ Veronika Graf übernahm diese Aufgabe und berichtete anschließend von zwei „sehr guten und konzentrierten Auftritten“ der VSG-Frauen. Für den Auftakt gegen Gastgeber TSV Turnerbund München IV hatte man sich viel vorgenommen. Entsprechend eng verlief das Duell, in dem sich beide Teams zu Beginn jeweils mit 26:24 einen Satz sicherten. Dann hatten die Münchnerinnen mit 25:19 die Nase vorne, ehe die Gäste mit 25:22 gleichzogen. Im Tiebreak profitierte der Turnerbund von den Konzentrationsschwächen der VSG und setzte sich mit 15:5 durch. „Wir machen immer mal wieder fünf Punkte am Stück, doch postwendend kommt auch der Gegner dann zu einer Serie. Daran müssen wir noch arbeiten“, sagt Dominik Hölzl.

Auch gegen den favorisierten FTM Schwabing III ließen sich seine Schützlinge nicht einschüchtern. Sie spielten gut mit, punkteten auch fleißig, hatten aber am Ende mit 0:3 (21:25, 19:25, 22:25) das Nachsehen. „Es war dennoch eine enorme Steigerung im Vergleich zum letzten Spieltag vor Weihnachten“, sagt der Coach. „Schade, dass wir nur mit einem Punkt belohnt worden sind.“

Für den Aufsteiger gehe es nun darum, sich bei den Angaben und in der Annahme weiter zu verbessern. Es gebe keinen Grund, aufgrund der Tabellenkonstellation jetzt nervös zu werden. „Für uns geht es nur noch darum, die Großen zu ärgern“, betont Dominik Hölzl, dem mit Veronika Adamek, Veronika Graf und Johanna Hofmann drei Leistungsträgerinnen langfristig fehlen. Der nächste Einsatz steht für die VSG-Frauen erst am 18. Februar im Terminkalender. Dann gastiert das Team bei der DJK Darching; zweiter Gegner ist Spitzenreiter Mühldorf.  

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