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VSG-Herren: Der Aufsteiger bereitet sich vor

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Von: Thomas Wenzel

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Lücke im Außenangriff: Fabian Liemer (am Ball) wird den VSG-Volleyballern, die in die Landesliga aufgestiegen sind, in der kommenden Saison wegen einer Auszeit nicht zur Verfügung stehen.
Lücke im Außenangriff: Fabian Liemer (am Ball) wird den VSG-Volleyballern, die in die Landesliga aufgestiegen sind, in der kommenden Saison wegen einer Auszeit nicht zur Verfügung stehen. © Hans Lippert

Weil derzeit noch einige Akteure im Urlaub weilen, haben die Volleyballer der VSG Isar-Loisach ihren Punktspielstart nach hinten verlegt. Der Landesliga-Aufsteiger bestreitet am 29. Oktober sein erstes Match.

Wolfratshausen/Geretsried – Dass man sich als Sportler nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen darf, das wissen auch die Volleyballer der VSG Isar-Loisach. Ende März haben sie den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte perfekt gemacht, sind als ungeschlagener Bezirksliga-Meister in eine der vier bayerischen Landesligen aufgestiegen. „Die Jungs waren über den Sommer hinweg extrem fleißig“, berichtet Team-Manager Bernhard Wilhelm von zahlreichen Einsätzen der Volleyballer aus Wolfratshausen und Geretsried bei Beachturnieren.

Auch die Vorbereitung auf die neue Saison, die in der Gruppe Süd-Ost am 1. Oktober beginnt, hat bereits angefangen. Allerdings läuft es hier noch etwas zäh. „Momentan sind nur fünf bis sechs Mann im Training, weil eine ganze Reihe von Spielern im September in den Urlaub gefahren ist“, teilt der VSG-Sprecher mit. Aus diesem Grund hat er auch die ersten Landesliga-Termine nach hinten verlegt – erstmals im Einsatz ist der Aufsteiger am Samstag, 29. Oktober, beim VC/DJK Passau. Der erste Heimspieltag findet eine Woche später am Samstag, 5. November, statt. Dann sind um 14.30 Uhr der TSV Mühldorf II und der TSV Schönberg zu Gast in der neuen Geretsrieder Sporthalle an der Jahnstraße. Die weiteren Konkurrenten der VSG sind der MTV München III, Rote Raben Vilsbiburg, SG Grafing/Bruckmühl, TSV Unterhaching II, TSV Vaterstetten und der Mitaufsteiger TuS Holzkirchen. Ende August hat die Mannschaft von Trainer Nabil Habboubi an einem hochkarätig besetzten Turnier des VC Eitting teilgenommen und einen ausgezeichneten dritten Platz belegt. „Wir haben nur gegen die beiden Regionalliga-Vereine verloren, aber gleich gegen drei Bayernligisten gewonnen“, freut sich Wilhelm. Sein Fazit: „Wir machen uns keine Sorgen, dass wir in der Landesliga nicht mithalten können.“

Allerdings gibt es zwei Hiobsbotschaften. Die Trainingssituation der gesamten Volleyballsparte ist momentan nicht optimal, da man aufgrund der untergebrachten Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine die Mehrzweckhalle Farchet auf unbestimmte Zeit nicht nutzen kann. „Schade, dass es dazu nach unserer Anfrage keinerlei Rückmeldung der Stadt Wolfratshausen gegeben hat“, bedauert der Team-Sprecher. Derzeit versuche man, den gesamten Trainingsbetrieb in der neuen Geretsrieder Halle unterzubekommen – kein einfaches Unterfangen, bei vier Erwachsenen-, zwei Mixed- und vier Nachwuchsteams.

Außerdem muss Coach Habboubi in der neuen Saison auf Fabian Liemer verzichten. Der Außenangreifer war nach drei Jahren beim TSV Mühldorf – inklusive des Aufstiegs in die 2. Bundesliga Süd – im vergangenen Sommer zu seinem Heimatverein zurückgekehrt. Jetzt hat sich der 30-Jährige wegen eines Sabbaticals, einer beruflichen und privaten Auszeit, für eine unbestimmte Zeit abgemeldet. Wilhelm: „Ein Verlust für die Mannschaft, den wir irgendwie auffangen müssen.“

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