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Verstärkung für den Rückraum: Andrea Petsch wechselt vom TSV Herrsching als eine von drei Neuen an die Würm.

Wildkatzen kommen in Form

Würm-Mitte startet Endspurt im Vorbereitungs-Marathon

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Die Drittliga-Damen der HSG Würm-Mitte arbeiten am letzten Feinschliff. Mit drei Neuzugängen haben sich die Würmtaler Wildkatzen verstärkt - für den Abstiegskampf.

Würmtal – Nur noch drei Wochen dauert es, ehe das Würmtal erstmals Drittliga-Handball hautnah erleben darf. Am 15. September eröffnen die Damen der HSG Würm-Mitte ihre erste Saison in der neuen Spielklasse mit einem Heimspiel gegen den TSV Haunstetten. Seit Ende April, als die Würmtaler Wildkatzen den Aufstieg mit dem Meistertitel in der Bayernliga perfekt machten, ist einiges passiert.

Noch keine endgültige Lösung im Harz-Streit

Das wohl größte Reizthema des Sommers war der Streit der HSG mit der Gemeinde Gräfelfing wegen der Harz-Nutzung in der Halle des Kurt-Huber-Gymnasiums und der damit verbundenen Reinigungskosten. Nun zeichnet sich die vorläufige Beilegung des Konfliktes ab. „Ich gehe fest davon aus, dass wir spielen“, sagt Claus Lohmann, Cheftrainer der Würmtalerinnen. „Wir sind für die 3. Liga gemeldet und müssen dort Harz verwenden.“ HSG-Vorstand Benedikt Waterloo bestätigt: „Wir haben die Zusage der Gemeinde, dass es mit dem Spielbetrieb klappt. Aber eine endgültige Lösung gibt es noch nicht.“

Neu: drei externe Zugänge und zwei bis drei Spielerinnen der eigenen Jugend

Auch bei der Kaderplanung ist Würm-Mitte derweil nicht untätig geblieben. Neben dem bereits feststehenden Zugang Andrea Petsch (TSV Herrsching) kommt mit Isabel Toth eine weitere Verstärkung für den Rückraum. Zuletzt war sie für Auftaktgegner Haunstetten aktiv. Außerdem ergänzt Daniela Schnitzler vom HCD Gröbenzell Lohmanns Aufgebot als dritte Torhüterin.

Der Coach lässt sich auch noch die Option offen, zwei Spielerinnen aus der A-Jugend in den erweiterten Kader mit aufzunehmen. Mimi Becker, Simone Padberg und Laura Steger kommen hierfür infrage. „Die Entscheidung fällt in der nächsten Woche“, so Lohmann. „Auf jeden Fall sollen sie nicht nur für die Damen, sondern auch weiterhin in der Jugend spielen.“

HSG Würm-Mitte schnaufte eine Woche lang durch

Am Montag, 27. August, starten die Wildkatzen in die Endphase der Vorbereitung. Nach einem Monat ganz im Zeichen der Kondition – inklusive eines Fitness-Trainingslagers in Ottobrunn – legten die Würmtalerinnen den Schwerpunkt in den vergangenen Wochen auf das Wurftraining und den Angriff. Erst jetzt durften Lohmanns Damen dann einmal durchschnaufen und eine trainingsfreie Woche genießen.

Würmtaler Wildkatzen im Trainingslager in Großwallstadt

Nun geht es an den taktischen Feinschliff, an dem vor allem nächstes Wochenende im Trainingslager in Großwallstadt gearbeitet werden soll. Neben der bewährten 6-0-Deckung soll dort mit der offensiveren 5-1-Variante eine zweite Abwehrformation einstudiert werden.

Das straffe Trainingsprogramm wird dabei mit einigen Testspielen ergänzt. Am Freitagabend, 31. August, geht es gegen die SG TSG/DJK Mainz-Brentzenheim aus der Ost-Staffel der dritten Liga und am Sonntag gegen den hessischen Viertligisten HSG Rodgau Nieder-Roden. Eine weitere Begegnung will Lohmann noch für den Samstag organisieren.

Würm-Mitte-Trainer Claus Lohmann: „Wir spielen gegen den Abstieg“

Nach der Rückkehr aus Großwallstadt bildet am Dienstag, 4. September, die Partie gegen den ASV Dachau den Abschluss des Test-Marathons, ehe der übliche Rhythmus von drei Trainingseinheiten in der Woche im Hinblick auf den Saisonstart eingeleitet wird. Lohmann und seine Schützlinge stellen sich auf eine harte Aufgabe ein. „Wir spielen jetzt gegen den Abstieg“, sagt der Coach. „Wir werden öfter mit Niederlagen umgehen müssen, was in den letzten Jahren mit den Aufstiegen kaum der Fall war. Aber jede zieht mit und freut sich, dass es bald losgeht.“

jr

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