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Bitterer Ausfall: Vera Laipple (am Ball) kann verletzungsbedingt bis auf Weiteres nicht mitmischen.

Duell der Aufsteiger

Würmtaler Wildkatzen treffen auf 100-Tore-Granate

Die HSG Würm-Mitte steht vor einem enorm wichtigen Spiel bei Mitaufsteiger TG Pforzheim. Coach Claus Lohmann warnt insbesondere vor einer gegnerischen Schlüsselspielerin.

Würmtal – Ein absolutes Schlüsselspiel wartet auf die Damen der HSG Würm-Mitte. Am Samstag gastieren die Würmtaler Wildkatzen im Kampf um den Klassenerhalt bei der TG Pforzheim (17.30 Uhr, Westliche Karl-Friedrich-Straße). Es ist ein Duell Aufsteiger gegen Aufsteiger. Außerdem ist es die erste Begegnung dieser beiden Teams.

HSG-Coach Lohmann warnt vor Desiree Kolasinac

Würm-Mitte-Coach Claus Lohmann erwartet ein enges Spiel und warnt in erster Linie vor einer Personalie im Dress der Pforzheimerinnen. „Sie haben mit Desiree Kolasinac eine überragende Spielerin. Alleine beim HCD Gröbenzell 18 Tore zu werfen, ist unglaublich stark“, sagt der HSG-Trainer. „Sie aus dem Spiel zu nehmen, wird fast unmöglich.“ Insgesamt kommt die Toptorjägerin der Liga in dieser Saison auf exakt 100 Treffer, verwandelte 30 ihrer 32 Siebenmeter.

Das Spiel der Gastgeberinnen ist laut Lohmann zwar auf Rückraumspielerin Kolasinac zugeschnitten. „Aber auch sonst ist das eine sehr solide Mannschaft. Allerdings würde ich schon sagen, dass sie in unserer Reichweite sind“, so der Coach. In der Tabelle liegt die TG auf Rang elf und damit sogar zwei Positionen hinter den Wildkatzen.

Allerdings konnte Pforzheim seine beiden bisherigen Saisonsiege auf heimischem Boden einfahren. „Ich erwarte eine gute Stimmung von ihrer Seite. Sie sind keine zweite Mannschaft, daher wünsche ich mir schon einige Zuschauer“, sagt Lohmann.

Laipple und Markovic fallen bei Würm-Mitte aus

Personell sieht es nicht so gut für seine HSG aus. Rückraumspielerin Vera Laipple, eine der Stützen bei Würm-Mitte, verletzte sich am Knie und fällt wohl länger aus. „Das tut sehr weh. Sie ist eine der stärksten Spielerinnen in unserem Kader, und das zu kompensieren, wird wahnsinnig schwer“, meint Lohmann. Mit Kreisläuferin Sara Markovic fehlt den Wildkatzen in nächster Zeit ein weiterer Eckpfeiler. „Das nagt natürlich auch an den anderen Spielerinnen. Sie sind beide nicht nur wichtig während des Spiels, sondern auch zwischenmenschlich wichtige Persönlichkeiten für unser Team“, erklärt Lohmann.

Ausfälle gehörten zwar zum Sport dazu, seien allerdings immer sehr bitter. „Ich hoffe, dass beide bald wieder mit von der Partie sind.“ Dennoch ist der Trainer überzeugt von seiner Mannschaft und hofft auf einen guten Teamgeist und eine kämpferisch geschlossene Mannschaftsleistung. „Jeder muss für jeden arbeiten und kämpfen. Dann können wir etwas mitnehmen“, sagt Lohmann. „Punkte wären sehr wichtig in unserer aktuellen Situation.“

tao

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