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Pflichtsieg mit Luft nach oben: HSG Würm-Mitte dreht bei Forst United erst nach 20 Minuten auf

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Oft entwischt: Insbesondere im Tempospiel war Alexandra Müller (l.) gegen Forst United gefährlich.
Oft entwischt: Insbesondere im Tempospiel war Alexandra Müller (l.) gegen Forst United gefährlich. © Dagmar Rutt

13. Sieg im 14. Saisonspiel: Die Damen der HSG Würm-Mitte bleiben in der Handball-Bayernliga ungeschlagen. Beim TSV EBE Forst United hatten die Wildkatzen aber noch Reserven.

Würmtal – Die Damen der HSG Würm-Mitte haben sich im ersten Rückrundenspiel keine Blöße gegeben. Der Tabellenführer der Handball-Bayernliga setzte sich bei Abstiegskandidat TSV EBE Forst United am Samstagabend mit 33:26 (18:11) durch. „Grundsätzlich sind wir froh, dass wir das Spiel gewonnen haben“, sagte HSG-Trainerin Stefanie Mittasch nach dem 13. Sieg im 14. Saisonspiel. Sie sah allerdings noch Luft nach oben: „Wir sind unserer Favoritenrolle gerecht geworden, aber spielerisch können wir noch zulegen.“

Partie nimmt für Würmtaler Wildkatzen ähnlichen Verlauf wie in Freising

Die Partie nahm einen ähnlichen Verlauf wie der letztlich deutliche 32:21-Sieg in Freising in der Vorwoche, bei dem sich der Spitzenreiter im ersten Durchgang schwergetan hatte. Auch in Ebersberg kamen die Würmtaler Wildkatzen anfangs nicht wie erwartet in Schwung.

Mittasch hatte im Vorfeld besonders vor Ebersbergs Toptorschützin Christina Schweiger gewarnt. Bereits nach wenigen Sekunden brachte jedoch ausgerechnet Schweiger die Gastgeberinnen in Führung. Innerhalb der ersten 20 Minuten erzielte sie sechs der neun Ebersberger Treffer. „In der Anfangsphase hatten wir mit ihr extreme Probleme“, gab Mittasch zu, „da stand unsere Abwehr nicht so sicher“.

Nach 20 Minuten zementiert Würm-Mitte die Defensive - und zieht davon

Nach einem Drittel des Spiels stand es somit etwas überraschend 9:9. Anschließend zeigten die Würmtalerinnen jedoch, warum sie in dieser Saison noch ungeschlagen sind. Die Abwehr ließ mehrere Minuten lang kein Gegentor mehr zu, und dank drei Treffern von Alexandra Müller, zweien von Nicole Huber und weiteren Toren von Simone Padberg und Franziska Piffer erarbeitete sich der Favorit eine deutliche 16:9-Führung.

„Ab dem 9:9 haben wir das Spiel bestimmt“, analysierte Mittasch. Die Gäste ließen Forst United in der Folge nicht mehr herankommen, auch weil sie Schweiger besser kontrollierten. Die gefährlichste TSV-Spielerin erzielte anschließend nur noch drei weitere Treffer.

Bei Würm-Mitte verteilte sich die Torausbeute einmal mehr auf viele Schultern. Besonders überzeugen konnte Müller, die während der entscheidenden Phase aufdrehte und insgesamt siebenmal traf. „Sie hat die Bälle oft herausgefangen und war im Tempospiel immer gefährlich“, lobte Mittasch die Außenspielerin der Wildkatzen.

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STATISTIK

TSV EBE Forst United – HSG Würm-Mitte 26:33 (11:18)

HSG Würm-Mitte: Hannemann; Wilke (3), König (2), Huber (8/2), Müller (7), F.Piffer (5), Ka.Krecken (2), Padberg (2), Steinhart (3), Beba (1/1)

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