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Wildkatzen im Dreikampf um die Meisterschaft

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Netzte sechsmal für die HSG ein: Alexandra Müller war Würm-Mittes erfolgreichste Torschützin.
Netzte sechsmal für die HSG ein: Alexandra Müller war Würm-Mittes erfolgreichste Torschützin. © Christian Heinrich

Die HSG Würm-Mitte kommt immer besser in Form. Ihr Auswärtsspiel bei HaSpo Bayreuth entscheiden die Würmtaler Wildkatzen früh und feiern den elften Sieg in Serie.

Würmtal – Drei Teams marschieren im Gleichschritt an der Bayernliga-Spitze. Zum einen ist da die HSG Würm-Mitte, die sich nach zwei Niederlagen in den ersten vier Saisonspielen gefangen hat und am Samstag bereits das elfte Spiel in Folge gewann. Die Wildkatzen stehen mit vier Minuspunkten auf Rang zwei, nur noch übertroffen vom HSV Bergtheim, der bis auf die Niederlage gegen Würm-Mitte alle Spiele gewonnen hat. Ebenfalls vier Minuspunkte (aus den Partien gegen die HSG und Bergtheim) weisen die drittplatzierten Frauen des ASV Dachau auf.

Es scheint, als würde die Meisterschaftsfrage einzig in den direkten Duellen der Spitzenteams in der Rückrunde entschieden werden. Mit der Ligakonkurrenz hatten die Topteams am Wochenende nämlich einmal mehr keine Mühe. Während Dachau (30:22 in Schwabach) und Bergtheim (31:16 in Rimpar) ihre Pflichtaufgaben gegen Abstiegskandidaten souverän erledigten, fuhr auch die HSG beim Tabellensiebten HaSpo Bayreuth einen ungefährdeten 34:26-Erfolg ein.

Hatte die HSG in den vergangenen beiden Auswärtsspielen Anlaufschwierigkeiten gehabt, legte sie in Bayreuth los wie die Feuerwehr. Nach 52 Sekunden brachte Vera Laipple die favorisierten Gäste in Führung, drei Minuten später lag die HSG bereits mit 5:1 in Front. „Es war unser Ziel, auswärts mal genauso anzufangen wie daheim“, sagte Coach Claus Lohmann. Bei HaSpo fehlten zwei wurfstarke Rückraumspielerinnen verletzungsbedingt. Daher versuchte Bayreuth, mit ihren kleineren Spielerinnen zum Tor zu ziehen. „Darauf haben wir uns eingestellt und in der Deckung mehr Wert auf Seitwärtsbewegungen gelegt“, sagte Lohmann. Die Gastgeberinnen fanden kaum Lücken. Die Ballverluste Bayreuths bestraften die Wildkatzen mit blitzschnellen Tempogegenstößen. Haspo-Coach Matthias Starz sah sich bereits nach sieben Minuten beim Stand von 2:8 zu einer Auszeit gezwungen. Die verpuffte zunächst jedoch. Die Ex-Bayreutherin Jenny Oertel legte schnell zwei weitere Treffer nach, kurz darauf stellte Alexandra Müller mit bereits ihrem vierten Tor auf 2:11 – nach elf Spielminuten. „Damit war’s entschieden. Wir haben da nichts groß aufkommen lassen“, sagte Lohmann. Im zweiten Durchgang schwand die Dominanz der HSG etwas, sodass HaSpo am Ende die zweite Halbzeit sogar mit drei Toren gewann. „Da kann ich der Mannschaft aber gar keinen Vorwurf machen. Es wurde nie eng. Dafür haben wir mittlerweile zu viel Routine“, so der Coach.

na

Statistik

HaSpo Bayreuth – HSG Würm-Mitte 26:34 (9:20)
Torschützen HSG Würm-Mitte: Müller 6, Laipple 4, Markovic 4, Oertel 4, Reips 4, Beba 3, Didion 3/3, Wilke 3, Kilias 2, Leiber 1

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