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HSG macht kurzen Prozess im Spitzenspiel

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Trotz Manndeckung nicht aufzuhalten: Belma Beba (am Ball), neunfache Torschützin.
Trotz Manndeckung nicht aufzuhalten: Belma Beba (am Ball), neunfache Torschützin. © Robert Lindner

Zu Hause bleiben die Bayernliga-Handballerinnen der HSG Würm-Mitte eine Macht. Im Top-Duell gegen den HC Erlangen siegten die Würmtaler Wildkatzen mit 38:21.

Würmtal – Einmal mehr haben die Würmtaler Wildkatzen ihre Heimstärke unter Beweis gestellt. Nachdem sich die Damen der HSG Würm-Mitte zuletzt auswärts bei Abstiegskandidaten zweimal schwer getan hatten, spielte das Team im ersten Heimspiel 2018 furios auf. Im Spitzenspiel gegen den HC Erlangen feierte die Mannschaft von Coach Claus Lohmann einen klaren 38:21-Sieg. „Jetzt kommen die schwierigen Spiele, und das war ein Fingerzeig, dass wir gerüstet sind“, so Lohmann.

Ohne einige Leistungsträgerinnen geriet der Tabellenvierte aus Mittelfranken früh ins Hintertreffen. Nur acht Minuten lang konnten die Gäste den Spielstand ausgeglichen gestalten, dann zog die HSG davon. „Wir haben von Beginn an eine sehr starke Leistung gebracht“, sagte Lohmann. Die Erlangerinnen konnten zwar gelegentlich über ihr bekannt schnelles Umschaltspiel Treffer erzielen, im Positionsangriff hatte Würm-Mitte den HC aber gut im Griff. Die Wildkatzen gingen die gefährlichen Werferinnen ihres Gegners offensiv an und ließen nur selten Abschlüsse aus der Distanz zu.

Auch in der Offensive verhielt sich die HSG taktisch clever. Nachdem Belma Beba die ersten vier Treffer des Heimteams erzielt hatte, reagierte der HC mit einer engen Deckung auf Beba. Würm-Mitte wechselte daraufhin in eigenem Ballbesitz stets die Torhüterin für eine siebte Feldspielerin aus, um Überzahl zu kreieren. „Das haben wir noch nicht so oft trainiert, unter Wettkampfbedingungen noch gar nicht. Die Mannschaft hat auf die taktische Änderung sehr diszipliniert reagiert. Das hat mich sehr gefreut“, sagte Lohmann. Die HSG spielte ihre zahlenmäßige Überlegenheit geduldig aus und erzielte aus fast jedem Angriff ein Tor. Der Rückwechsel funktionierte reibungslos, sodass die Versuche der Gäste, mit langen Würfen ins leere Tor zu treffen, nicht von Erfolg gekrönt waren. Nach etwa zehn Minuten erkannte der HC, dass die Umstellung gescheitert war und ließ von der engen Deckung auf Beba wieder ab.

Die HSG hatte sich zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits auf 16:7 abgesetzt. Trotz eines kleinen Durchhängers gegen Ende des ersten Durchgangs geriet der Sieg der Wildkatzen nie in Gefahr. In der zweiten Halbzeit dominierte die HSG durchgehend und gewann somit auch in der Höhe absolut verdient.

na

Statistik

HSG Würm-Mitte – HC Erlangen 38:21 (17:11)
Torschützen HSG Würm-Mitte: Beba 9/4, Didion 6/4, Laipple 5, Müller 4, Huber 3, Markovic 3, Kilias 2, Oertel 2, Piffer 2, Wilke 2

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