1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport
  4. Region Würmtal

Wildkatzen können‘s auch ohne Cheftrainerin und Harz: HSG Würm-Mitte schlägt MTV Stadeln souverän

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Häufig freigespielt: Rechtsaußen Franziska Niedermeyer gelangen beim MTV Stadeln fünf Treffer.
Häufig freigespielt: Rechtsaußen Franziska Niedermeyer gelangen beim MTV Stadeln fünf Treffer. © Dagmar Rutt

Auch ihr letztes Spiel ohne Harz hat die HSG Würm-Mitte kaum vor Probleme gestellt. Beim MTV Stadeln fährt der Bayernliga-Spitzenreiter einen souveränen 33:26-Sieg ein.

Würmtal – Es ist eine ungewohnte Situation für die Damen der HSG Würm-Mitte gewesen. Erstmals in dieser Saison wurden die Handballerinnen nicht von Cheftrainerin Stefanie Mittasch gecoacht. Mittasch, die auch Würm-Mittes B-Jugend trainiert, weilte mit der Nachwuchsmannschaft beim Bayernliga-Spitzenspiel in Erlangen, während die HSG-Damen ganz in der Nähe beim MTV Stadeln antraten - und dort mit 33:26 gewannen. „Es gab Überlegungen, dass sie es vielleicht in der Halbzeit rüber schafft, aber das hat nicht geklappt“, sagte Co-Trainer Tobias Beckmann, der Mittasch an der Seitenlinie vertrat.

Die Würmtaler Wildkatzen ließen sich von der Abwesenheit ihrer Trainerin nicht stören. Auch der Umstand, dass zum dritten und letzten Mal in dieser Saison ohne Harz gespielt werden musste, war kein Hindernis für den Bayernliga-Spitzenreiter. „Ohne Harz tun wir uns immer etwas schwerer. Auch die Vorbereitung ist schwieriger, es gibt bessere Wochen von der Stimmung her“, sagte Beckmann. Die Wildkatzen passten ihre Spielweise den Gegebenheiten an. „Wir haben versucht, die einfachen Dinge zu spielen“, so Beckmann.

Würmtaler Wildkatzen setzen sich mit Sieben-Tore-Lauf ab

In der Anfangsphase konnte sich die HSG noch nicht absetzen. Nach zwölf Minuten war beim Stand von 5:5 alles ausgeglichen, doch dann legte Würm-Mitte los und setzte sich mit einem Sieben-Tore-Lauf binnen acht Minuten auf 12:5 ab. Von diesem Rückschlag sollte sich Stadeln nicht mehr erholen. Näher als auf drei Treffer kamen die Gastgeberinnen nicht mehr heran. „In der Summe war es ein relativ souveräner Sieg von uns“, sagte Beckmann. „Wir haben immer dann eins draufgelegt, wenn wir mussten. Stadeln kam nur ran, wenn wir viel gewechselt und in ungewohnten Formationen gespielt haben.“

Ein entscheidender Faktor war, dass die Abwehr der Wildkatzen mit zunehmender Spieldauer immer besser funktionierte. So konnte die HSG ihr gefürchtetes Tempospiel nach Ballgewinnen aufziehen und viele einfache Treffer erzielen. Davon profitierte in erster Linie Linksaußen Alexandra Müller, die dank der vielen Gegenstöße auf acht Tore kam und so die erfolgreichste Werferin der Partie war. Dennoch waren die Würmtalerinnen keineswegs auf das Umschaltspiel beschränkt, auch aus dem Positionsangriff fand die HSG Lösungen, häufig über Rückraumspielerin Miriam Wilke (5 Tore) oder Franziska Niedermeyer (5), die auf Rechtsaußen freigespielt wurde.

na

STATISTIK

MTV Stadeln – HSG Würm-Mitte 26:33 (11:14)

HSG Würm-Mitte: Hannemann, C.Steger; Wilke (5), Zirngibl, König, Huber (3), Müller (8), F.Piffer (2), Ka.Krecken (2), Stenzel, Niedermeyer (5), Padberg, Steinhart (3), Beba (5/3)

Auch interessant

Kommentare