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Dritte Liga, die Wildkatzen sind dabei: Weil Meisterschaftskonkurrent HSV Bergtheim den Aufstieg ablehnt, durfte sich die HSG bereits unter der Woche freuen. Dennoch will das Team jetzt auch den Titel.

Konkurrent meldet nicht

HSG Würm-Mitte steigt in die 3.Liga auf

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Unspektakulärer Aufstieg der HSG Würm-Mitte in die 3. Liga: Konkurrent HSV Bergtheim zog den Anspruch zurück. Jetzt wollen die Würmtaler Wildkatzen auch die Meisterschaft.

Würmtal – Nach dem vergangenen Spieltag bestand schon kein vernünftiger Zweifel mehr an der Bayernliga-Meisterschaft und dem damit verbundenen Direktaufstieg der HSG Würm-Mitte. Die Wildkatzen hatten den TSV Ismaning mit 43:25 abgeschossen, während Konkurrent HSV Bergtheim bei der HG Zirndorf gepatzt hatte. Um den Titel noch zu verspielen, hätten die Wildkatzen schon gegen die zwei abgeschlagenen Letzten verlieren und der HSV sein schwieriges Restprogramm schadlos bestreiten müssen.

Am Mittwoch kam die Info: Die HSG Würm-Mitte steigt auf

Am Mittwoch kam die Nachricht vom Bayerischen Handballverband, dass Bergtheim auf die Meldung für die Dritte Liga verzichtet hat. Würm-Mitte würde somit auch als Zweiter aufsteigen. „Ein bisschen schade“ sei es, auf diese Weise das Saisonziel zu erreichen, meint HSG-Coach Claus Lohmann. „Aber wir wollen natürlich jetzt schon auch Meister werden.“ Am Samstag könnte es so weit sein, wenn die HSG ihr Auswärtsspiel bei der SG Schwabach/Roth gewinnt (18.30 Uhr, Paul-Goppelt-Straße).

Wie bei nicht wenigen Bayernliga-Teams ist auch in Schwabach der Einsatz von Harz verboten. Eigentlich schien es in dieser Saison bereits so, dass die Wildkatzen ihre Probleme ohne den Klebstoff überwunden hätten. Doch die beiden vergangenen harzlosen Spiele beim 1. FC Nürnberg und bei der HSG Fichtelgebirge gingen jeweils verloren.

Lohmann: „Harz hin, Harz her - wir sind Favorit“

Das fehlende Haftmittel soll aber der Titelfeier am Samstag nicht im Weg stehen. „Harz hin, Harz her. Wir sind natürlich Favorit“, sagt Lohmann. Schwabach hat gerade einmal acht Punkte in 24 Ligaspielen gesammelt und ist Tabellenvorletzter. „Unsere individuelle Klasse sollte so hoch sein, dass das den Unterschied ausmacht“, so Lohmann.

Wie sich der Wegfall der Drucksituation auf die Leistung der Wildkatzen auswirkt, kann der Coach hingegen nicht abschätzen. Unter Druck lieferte die HSG in dieser Saison stets Topleistungen ab, hatte sie hingegen einen Freischuss wie in Nürnberg oder im Fichtelgebirge, schwächelte das Team.

Schwabach dürfe man nicht unterschätzen, betont Lohmann. Erst vor zwei Wochen überraschte der Vorletzte mit einem Remis gegen HaSpo Bayreuth. Grundsätzlich überrascht es Lohmann nach dem Videostudium des Gegners aber nicht, dass das Team aus dem Süden Nürnbergs im Tabellenkeller steht. „Sie haben einen eher kleinen Kader, und da ist es natürlich schwierig in so einer langen Bayernliga-Saison.“ 

Die HSG hingegen ist einmal mehr breit besetzt. Spielmacherin Belma Beba ist nach abgesessener Sperre wieder dabei. Annika König fällt dafür aus dem Kader.

na

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