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Wiedersehen: Enya Kweta (M.) möchte mit der HSG Würm-Mitte II Ex-Verein SC Weßling im Titelkampf abschütteln.

Handball-Damen vor Aufstieg

HSG Würm-Mitte II drängt auf Vorentscheidung im Titelkampf: Spitzenspiel beim SC Weßling

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Mit einem Sieg beim SC Weßling kann die Damen-Reserve der HSG Würm-Mitte den Landesliga-Aufstieg fast perfekt machen. Doch der Tabellenzweite ist zu Hause eine Macht.

Würmtal – Eigentlich könnten die Handballerinnen der HSG Würm-Mitte II ihre Partie bei Verfolger SC Weßling ziemlich entspannt angehen (Samstag, 16 Uhr, Meilinger Weg). Selbst bei einer Niederlage hätte der mit 29:1 Punkten unangefochtene Bezirksliga-Tabellenführer weiterhin eine äußerst komfortable Ausgangslage im Kampf um den Landesliga-Aufstieg; die zweitplatzierten Gastgeberinnen haben immerhin bereits acht Minuspunkte auf dem Konto.

Dennoch stellt Benedikt Waterloo, Trainer der kleinen Wildkatzen, unmissverständlich klar: „Wir wollen unbedingt gewinnen.“ Gerne würde man der ehemaligen Weßlingerin Enya Kweta gegen ihren alten Verein ein Erfolgserlebnis bescheren. Noch wichtiger ist jedoch: Ein Sieg wäre die endgültige Entscheidung im Titelkampf. „Es gibt keinen Grund, es unnötig spannend zu machen“, betont Waterloo.

Würm-Mitte-Coach Waterloo warnt vor „wahnsinnig heimstarkem“ SCW

An dieses Motto hielt sich die HSG-Reserve bisher eindrucksvoll. Das stark und vor allem ausgeglichen besetzte Team ist sieben Spiele vor Saisonende noch immer ohne Niederlage, auch wenn beim 22:21 gegen den Tabellendritten, Eichenauer SV, in der Vorwoche ein echter Kraftakt nötig war.

Nun wartet das wohl schwerste Spiel der Saison. Sieben Siege und ein Unentschieden lautet die Heimbilanz der, so Waterloo, „wahnsinnig heimstarken“ Weßlinger. „Sie sind eine der Mannschaften, die am konsequentesten ihre Leistung bringen, denn sie spielen schon ewig zusammen und haben lange den gleichen Trainer“, analysiert Waterloo, der sein Team gegen die defensive 6-0-Abwehr zu Geduld mahnt und auf das eigene Tempospiel baut.

Im Training erkannte Waterloo bereits die Vorfreude, sich der schweren Aufgabe zu stellen: „Es macht eben mehr Spaß, wenn man 100 Prozent geben muss.“ Obwohl das Bayernliga-Team spielfrei hat, vertraut er, bis auf die ohnehin regelmäßig in der zweiten Mannschaft eingesetzte Annika König, komplett auf den eigenen Kader. Emma Bohl und Tamara Quandt fehlen verletzungs- beziehungsweise berufsbedingt. Dafür stoßen mit Andrea Pranjkovic eine der gefährlichsten Werferinnen und mit Katharina Schneider eine zweite Torhüterin wieder zum Team.

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