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Kqiku bleibt der HSG erhalten

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Jubelt auch nächste Saison für die HSG: Herren-Trainer Fadil Kqiku hat seinen Vertrag trotz eines lukrativen Angebots aus der Bayernliga um ein Jahr verlängert.
Jubelt auch nächste Saison für die HSG: Herren-Trainer Fadil Kqiku hat seinen Vertrag trotz eines lukrativen Angebots aus der Bayernliga um ein Jahr verlängert. © Stefan Schuhbauer-von Jena

Erfolg für die HSG Würm-Mitte, die den Vertrag mit Herrentrainer Fadil Kqiku verlängert hat. Auch ein Nationalverband ist bereits auf den Coach aufmerksam geworden.

Würmtal – Fadil Kqiku bleibt der HSG Würm-Mitte über das Saisonende hinaus erhalten. Der Trainer der ersten Herrenmannschaft verlängerte seinen im Sommer auslaufenden Vertrag jüngst um ein weiteres Jahr. Diese Personalie ist ein echter Coup für die HSG, schließlich hatten auch andere Vereine um Kqikus Dienste gebuhlt. Dem Coach lag ein unterschriftsreifes Angebot eines ambitionierten Bayernligisten vor. Letztendlich entschied er sich aber für die HSG. „Ich will hier weitermachen, denn ich habe hier etwas aufgebaut mit der Mannschaft“, erklärt Kqiku.

Als der gebürtige Kosovo-Albaner den Landesligisten vor zwei Jahren von Alexander Kuttig übernahm, steckte das Team tief im Abstiegskampf. In seiner Debütsaison schaffte Kqiku mit der HSG am letzten Spieltag noch den Klassenerhalt, auch in der vergangenen Spielzeit musste Würm-Mitte bis zum Schluss um den Ligaverbleib zittern. In dieser Saison hingegen läuft es prächtig. Die Würmtaler stehen nach 16 Spieltagen auf dem ersten Tabellenplatz. Am vergangenen Sonntag musste die HSG beim TV Immenstadt erst ihre zweite Saisonniederlage hinnehmen.

Noch am selben Abend unterzeichnete Kqiku seinen neuen Kontrakt. „Um für die Mannschaft als Reaktion auf die Niederlage ein positives Zeichen zu setzen“, wie der 45-Jährige sagt. Am Samstag steht schließlich ein Schlüsselspiel im Titelkampf an. Mit einem Sieg gegen den Tabellenzweiten TSV Allach kann die HSG das Tor zur Bayernliga weit aufstoßen. Vom Ausgang dieser Saison wollte Kqiku seine Zukunft aber ausdrücklich nicht abhängig machen. „Ob Landesliga oder Bayernliga, ist egal. Es geht mir auch nicht ums Finanzielle, sondern um die Entwicklung und darum, dass die Mannschaft Spaß hat“, so Kqiku. Die Entwicklung seines Teams hält er noch nicht für abgeschlossen, auch weil zur kommenden Saison Neuzugänge in Aussicht stehen.

Nicht nur bei Vereinen wird der HSG-Coach hochgeschätzt. Der kosovarische Handballverband ist ebenfalls auf Kqiku aufmerksam geworden. Im Dezember und Januar leitete Kqiku einen dreiwöchigen Lehrgang mit der Auswahl seines Heimatlandes in Portugal, um das Team auf die Qualifikationsspiele zur WM 2019 in Deutschland und Dänemark vorzubereiten. Kosovo scheiterte allerdings in der ersten Runde. Kqiku hat dennoch an der Arbeit mit der Nationalmannschaft durchaus Gefallen gefunden. Auch an Lehrgängen im Juni und November im Vorfeld zu den Qualifikationsspielen für die EM 2020 wird er daher wieder mitwirken.

na

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