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Vorentscheidung nach sieben Minuten: Als Nicole Huber früh zur 7:1-Führung für die HSG traf, war sich Trainerin Mittasch des Siegs bereits fast sicher.

Platz eins verteidigt

HSG Würm-Mitte feiert Kantersieg ohne zu glänzen

Nach einem einseitigen Spiel verteidigen die Damen der HSG Würm-Mitte ihre Tabellenführung in der Bayernliga. Die Handballerinnen schlagen zu Hause HaSpo Bayreuth.

Würmtal – Bereits nach sieben Minuten, als Nicole Huber das 7:1 für die HSG Würm-Mitte erzielte, war das Spiel für Stefanie Mittasch entschieden. „Ab diesem Zeitpunkt war ich mir schon sehr sicher, dass wir gewinnen werden“, sagte die Trainerin der Würmtaler Wildkatzen nach Abpfiff. Und so kam es letztlich auch: Die HSG schlug HaSpo Bayreuth zu Hause deutlich mit 37:20.

Die Gastgeberinnen erwiesen sich als eine Klasse besser als die Fränkinnen, die nun lediglich einen Sieg aus vier Spielen zu Buche stehen haben. Über die gesamte Spieldauer unterliefen Bayreuth sehr viele technische Fehler, die Wildkatzen kamen zu einfachen Toren.

Mittasch war zufrieden mit der Leistung ihres Teams. Dennoch sah sie sowohl defensiv als auch offensiv noch großes Steigerungspotenzial: „Die erste Viertelstunde haben wir sehr diszipliniert verteidigt. Allerdings ist das Spiel danach ein wenig vor sich hingeplätschert, und wir waren in der Abwehr nicht mehr griffig genug.“ In der Offensive nutzte Würm-Mitte wie gewohnt die Fehler der Gegnerinnen eiskalt aus und fuhr auf diese Weise etliche Tempogegenstöße. Die Chancenverwertung aber war am Samstagabend noch ausbaufähig.

Dennoch sah Mittasch eher das Positive in der Offensivleistung: „Die Art und Weise, wie wir in die Gegenstöße kommen, macht Mut für die kommenden Wochen. Das klappt schon ziemlich gut.“ Nach spätestens 15 Minuten war die Partie endgültig entschieden, und so kam nie ein echtes Duell auf Augenhöhe zustande. Die HSG zeigte einen souveränen Auftritt, ohne wirklich zu glänzen – während HaSpo große Schwierigkeiten mit dem hohen Tempo der Würmtaler Wildkatzen hatte.

In der zweiten Halbzeit schalteten die Gastgeberinnen, bei denen auch Herrentrainer Sascha Schrödter zur Unterstützung auf der Bank saß, einen Gang zurück und hatten die Partie dennoch voll im Griff. Mittasch war es wichtig, allen Spielerinnen Einsatzzeiten geben zu können. „Es hat mich sehr gefreut, dass jede Spielerin auf ihre Minuten gekommen ist“, sagte die Trainerin.

Thomas Okon


STATISTIK

HSG Würm-Mitte – HaSpo Bayreuth 37:20 (17:7)

HSG Würm-Mitte:  Contro, Hannemann; Wilke (2), König (2/2), Huber (7/1), Müller (7), F.Piffer (5), Krecken, Stenzel (1), Niedermeyer (4), Padberg (2), Steinhart, Beba (2), L.Steger (5)

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