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Suckfüll neuer Bayerischer Hallenmeister im Stabhochsprung

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Staffel-Vertreter des TSV Gräfelfing: (hi.v.l.) Kacper Fyda, Noah Kollhuber, Julian Meuer, Korbinian Suckfüll, (vo.v.l.) Alexandra Dorn, Sarah Dohmen, Lucy Huber, Eleni Haußner.
Staffel-Vertreter des TSV Gräfelfing: (hi.v.l.) Kacper Fyda, Noah Kollhuber, Julian Meuer, Korbinian Suckfüll, (vo.v.l.) Alexandra Dorn, Sarah Dohmen, Lucy Huber, Eleni Haußner. © Andreas Schuberth

Korbinian Suckfüll ist in bestechender Form. Er holt den bayerischen Meistertitel im Stabhochsprung. Auch eine Silbermedaille geht an den TSV Gräfelfing.

Gräfelfing – Durchwachsen waren die Leistungen der Leichtathleten des TSV Gräfelfing bei den Bayerischen Meisterschaften der Männer, Frauen und U18 in der Münchner Werner-von-Linde-Halle insgesamt. Herausragend allerdings waren wieder einmal die Stabhochspringer. Korbinian Suckfüll stellte seine starke Form unter Beweis. Schon nach dem Überqueren der Einstiegshöhe von 4,60 Meter waren nur noch zwei Konkurrenten im Wettbewerb, die sich aber schon bei 4,70 Meter verabschiedeten. Die nächsten Höhen (4,80, 5,00) nahm Suckfüll ohne Probleme im ersten Versuch. Nun entschied er mit Trainer Matthias Schimmelpfennig, gleich auf die neue persönliche Bestleistung von 5,21 Meter zu gehen. Diese Höhe konnte er nicht überqueren. „Die Versuche sahen dennoch vielversprechend aus“, so Schimmelpfennig.

Im gleichen Wettbewerb starteten Omar Lucchesini, der überraschend mit 4,15 Meter eine Bestleistung an diesem Tag erreichte, und Noah Kollhuber, der keinen gültigen Versuch über seine Einstiegshöhe von 4,40 Meter schaffte. Dafür kam Kollhuber am zweiten Tag über 60 Meter Hürden in den Endlauf, wo er mit einem sechsten Platz zufrieden war. Suckfüll schaffte es überraschenderweise nicht in den Endlauf. Er schrammte mit 8,87 Sekunden knapp daran vorbei, blieb weit über seiner persönlichen Bestzeit und war dementsprechend unzufrieden.

Die zweite und letzte Medaille für den TSV bei den Meisterschaften erkämpfte Kacper Fyda. Im Stabhochsprung der U18 hielt er lange mit seinem Konkurrenten Moritz Geldhäuser vom SWC Regensburg mit, doch rissen beide bei 4,20 Meter dreimal. Fyda musste sich dann aufgrund der höheren Anzahl von Fehlversuchen mit Platz zwei begnügen. „Ich bin aber trotzdem glücklich über meine erste Medaille bei Bayerischen Meisterschaften“, sagte er.

Etwas ärgern musste sich Lucy Huber im 60-Meter-Lauf der U18. „Ich hatte einfach einen sehr schlechten Start.“ Sie haderte nicht mit ihrer neuen persönliche Bestzeit von 8,31 Sekunden, sondern weil sie nur um wenige Hundertstelsekunden den Zwischenlauf verpasst hatte. „Leider war das Feld in der U18 so stark, sonst hätte sie es auch mit dieser Zeit in den Zwischenlauf geschafft“, sagte Trainer Andreas Wagner. Im Weitsprung lief es bei der 15-Jährigen auch nicht optimal. Mit 5,23 Meter blieb die Gräfelfingerin hinter ihren Erwartungen zurück, erreichte aber einen achtbaren achten Platz.

Bei den 4x200-Meter-Staffeln überzeugten besonders die Frauen. In der Besetzung Eleni Haußner, Huber, Alexandra Dorn und Sarah Dohmen liefen sie zu einer Zeit von 1:49,33 Minuten und Rang acht. Herausragend war besonders die Verbesserung im Vergleich zu den Südbayerischen Meisterschaften, als die Staffel noch über fünf Sekunden langsamer gelaufen war. „Ich wusste, dass die Staffel schneller ist als vor zwei Wochen, doch so schnell hätte ich nicht erwartet, zumal wir krankheitsbedingte Ausfälle verkraften mussten“, so Trainer Andreas Schuberth.

Für die Männerstaffel lief es nicht optimal. In der Besetzung Suckfüll, Fyda, Kollhuber und Julian Meuer lief sie zwar zu einem guten fünften Platz, allerdings wurde sie beim dritten Wechsel von der Staffel des TSV Schwabmünchen behindert, was Kollhuber ins Straucheln brachte. Die Endzeit von 1:34,73 Minuten war etwas langsamer als zwei Wochen zuvor.

as

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