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Für Daniel Demleitner ist es das vorerst letzte Spiel an der Hubert-Reißner-Straße.

Ein Punkt ist Pflicht

Wölfe im Finale um den Oberliga-Klassenerhalt

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Dieses Finale Dahoam hat keiner gewollt: Die Tischtennis-Spieler des TSV Gräfelfing stehen vor dem letzten Saisonspiel in eigener Halle mächtig unter Druck.

Gräfelfing – So einen Abschied hätte Daniel Demleitner definitiv nicht verdient: Sollte sein TSV Gräfelfing am Samstag zu Hause gegen den TuS Bad Aibling verlieren (14 Uhr, Hubert-Reißner-Straße), droht der Gang in die Relegation, an deren bitterem Ende der Abstieg in die Tischtennis-Bayernliga stehen könnte. „Das gilt es mit aller Macht zu verhindern“, sagt Gräfelfings Kapitän Jonas Becker. Nach einer Rückrunde voller Pleiten, Pech und Pannen könnte die Begegnung gegen die bereits als Absteiger feststehenden Gäste jedoch zu einer Nervenpartie werden. „Im Hinspiel haben wir uns schwergetan“, so Becker. Die Wölfe siegten knapp mit 9:7.

Dennoch ist er zuversichtlich, dass es für Demleitner am Samstag tatsächlich das vorerst letzte Match in der vereinseigenen Halle wird – der 37-Jährige wird aus beruflichen Gründen seinen Schläger an den Nagel hängen. Er ist ein echtes TSV-Urgestein, war jahrelang Leistungsträger und durfte sogar Erstligaluft schnuppern. Inzwischen haben sich Demleitners Prioritäten jedoch verändert. Das machte sich zuletzt auch in seinen Leistungen bemerkbar. Fehlende Trainingseinheiten sorgten dafür, dass der Routinier inzwischen nur noch an Position drei bei den Würmtalern spielt. An dieser Position soll er aber gegen Bad Aibling wichtige Punkte für den Klassenerhalt sammeln. „Wir erhoffen uns schon zwei Siege von ihm“, teilt Becker mit.

Doch auch der Rest der Mannschaft ist gefordert. Schließlich laufen die Planungen für eine weitere Saison in der Oberliga bereits auf Hochtouren. „Wir haben bereits die Zusage von einem richtig starken Spieler für das vordere Paarkreuz“, sagt Becker, ohne einen Namen nennen zu wollen. Erst gilt es für die Wölfe jedoch, das Abstiegsgespenst aus dem Würmtal zu vertreiben. Becker: „Alle haben unter der Woche fleißig trainiert und sind heiß auf das Spiel.“

toh

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