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"Touch the Clouds": "Ein geiler Wettkampf"

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Gräfelfing - Mit 5,20 Metern hat Oleg Zernikel vom ASV Landau bei „Touch the Clouds“ gezeigt, dass man in Gräfelfing große Höhen erreichen kann.

Zernikel verpasste den 2012 von Tim Lobinger aufgestellten Stadionrekord von 5,25 Meter nur knapp. Ebenfalls im Feld der besten Männer sprang der Ex-Gräfelfinger Lucas Schwaiblmair. Nach langer Verletzung setzte er mit einer Höhe von 5 Metern ein Zeichen in Richtung Bestleistung von 5,20. TSV-Athlet Patrick Seibold fand ebenfalls gut in den Wettkampf, der den Höhe- und Schlusspunkt des zweitägigen Stabhochsprung-Festivals am Kurt-Huber-Gymnasium bildete. Seibold, der sich lange mit Verletzungen herumgeplagt hatte, konnte mit 4,75 Metern seine Bestleistung einstellen. Schon morgen will er bei „Jump and Fly“ in München versuchen, sich weiter zu steigern. „Es war ein geiler Wettkampf, am Mittwoch will ich ausrasten, um noch höher zu springen“, so Seibold.

Bei den besten Frauen dominierte die internationale Konkurrenz. Annie Burlingham aus den USA kam mit 3,90 Metern am höchsten, vor der Tschechin Aneta Morysková mit 3,85 Metern. Mit Salome Schlemer startete auch eine Gräfelfingerin im Top-Feld der Frauen. Nach Wochen voller Enttäuschungen übersprang sie 3,60 Meter und hat damit endlich die Qualifikationsleistung für die Deutschen Jugendmeisterschaften in der Tasche.

Trotzdem war Organisator und Stabhochsprungtrainer Matthias Schimmelpfennig mit der Qualität des Top-Feldes bei Männer wie Frauen nicht zufrieden: „Das muss im nächsten Jahr noch besser besetzt werden. Eigentlich war von der Qualität her der Wettkampf Nachwuchs männlich das Highlight des Wochenendes.“ Hier kamen allein vier Springer im Bereich von 4,50 bis 4,65 Meter.

Lokalmatador Korbinian Suckfüll stellte sein Können mit 4,60 Metern unter Beweis, doch war der Gräfelfinger damit nicht zufrieden, denn er hatte seine persönliche Bestleistung von 4,65 Metern in die Höhe schrauben wollen. Vincent Struppler zeigte eine herausragende Leistung. Und das, obwohl er sich vor wenigen Wochen den kleinen Finger gebrochen hatte, was eine Pause mit sich brachte. Erst Mitte vergangener Woche kehrte Struppler aus dem Urlaub zurück, um trotz Trainingsausfall am Samstag seine alte Bestmarke um 20 Zentimeter auf 4,20 zu steigern. „Vincent hat in den letzten Monaten gezeigt, wie wichtig der Kopf im Stabhochsprung ist, kaum ist er frei im Kopf schon geht es für ihn immer höher“, sagte Trainer Schimmelpfennig.

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