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„Eine geile Stimmung“ wünscht sich Coach Lehmann.

Kellerduell in Planegg

Endlich wieder ein Gegner auf Augenhöhe für TV-Volleyballerinnen

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Der TV Planegg-Krailling steht in der 2. Bundesliga Süd am Samstag unter Zugzwang. Die Volleyballerinnen haben den VC Wiesbaden II zu Gast – ebenfalls ein Kellerkind.

Krailling – In der 2. Volleyball-Bundesliga Süd ist ein Drittel der Saison gespielt. Nach acht absolvierten Partien sieht die Lage des TV Planegg-Krailling nicht sonderlich rosig aus. Erst einmal gewann der Aufsteiger und liegt mit drei Punkten am Tabellenende. Vor dem Heimspiel am Samstag im Feodor-Lynen-Gymnasium Planegg gegen den VC Wiesbaden II (19 Uhr) nimmt die Tabellenkonstellation einen besonderen Stellenwert ein. Denn der TV empfängt mit den Wiesbadenerinnen den Tabellenzehnten, der direkt über der Abstiegszone steht und auf das Schlusslicht aus dem Würmtal aktuell sechs Punkte Vorsprung hat. Eine Niederlage wäre sehr schmerzlich.

„Ein wichtiges Spiel“, wie TV-Trainer Sven Lehmann betont. Bislang brachte der Aufsteiger seine Leistung meist nicht auf das Parkett. Vor allem die Nerven flatterten bei den Spielerinnen oft. „Wir bringen die gute Trainingsleistung einfach nicht auf das Spielfeld. Meiner Meinung liegt das nur an der Nervosität“, sagt Lehmann. Um dem Team Selbstvertrauen einzuhauchen, hat der TV für das Heimspiel einiges investiert. Die Handballer der HSG Würm-Mitte sollen das Team als Fans unterstützen. Zudem soll es Freibier geben. Lehmann: „Wir hoffen auf eine geile Stimmung.“ So langsam aber sicher müssen für die Kraillingerinnen Punkte her. Ansonsten ist das Abenteuer Zweite Bundesliga am Ende der Saison schon wieder beendet. „Nur auf die Rückrunde zu hoffen, wird schwer“, sagt auch Lehmann.

Das Spiel gegen Wiesbaden wird schwer genug. Die Bundesliga-Reserve mit zahlreichen Talenten zwischen 16 und 21 Jahren ließ zuletzt mit einem klaren 3:0-Erfolg gegen Abstiegskonkurrent TSV Ansbach aufhorchen. Für den TV gilt es, gegen die Mannschaft aus der hessischen Landeshauptstadt die eigenen Stärken auch tatsächlich zu zeigen. „Wir haben viel an Block und Abwehr gearbeitet. Das wollen wir im Spiel umsetzen“, so Lehmann. „Außerdem ist Wiesbaden ein Gegner, der für uns mindestens auf Augenhöhe ist. So wollen wir auch auftreten.“

Den Würmtalerinnen, die bis auf die noch nicht ganz fitte Laura Heilrath den kompletten Kader aufbieten können, dürfte zumindest die Auswärtsbilanz der Gäste Zuversicht geben: In seinen vier Gastspielen holte der VCW noch keinen einzigen Punkt. „Sie sind ein solides Team“, meint Lehmann, „aber in der Annahme an einigen Stellen zu knacken.“

rmf

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