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Abstellungsgebühr: "MV" kontert Klub-Offensive

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- Stuttgart - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hält die aktuelle Forderung einiger Bundesliga-Klubs nach einer höheren Abstellungsgebühr für die deutschen Nationalspieler für unangebracht. Er sehe keinen Gesprächbedarf, sagte Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder und wies "mit Nachdruck" darauf hin, dass die zwischen dem DFB und dem Ligaverband geschlossene diesbezügliche Vereinbarung erst beim DFB-Bundestag Oktober 2004 vergangenen Jahres in Osnabrück "vorzeitig und einvernehmlich" bis 30. Juni 2009 verlängert worden war.

"Die aktuelle Diskussion wird der tatsächlichen Sachlage nicht gerecht", betonte Mayer-Vorfelder. Nach der gültigen Vereinbarung zahlt der DFB derzeit 6000 Euro pro Nationalspieler und Länderspiel an den jeweiligen abstellenden Verein. Darüber hinaus übernimmt der DFB auch die Versicherung der Auswahlspieler und führt an die Klubs zudem 18 Prozent seiner Einnahmen aus den Länderspielen ab.

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