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Mitorganisatorin Franziska van Almsick sprudelt vor Vorfreude

Van Almsick und Riesch bei 40. Ball des Sports

Wiesbaden - Maria Riesch kommt vor Vancouver noch extra vorbeigeeilt, für Steffi Nerius steht die nächste Party an und Mitorganisatorin Franziska van Almsick sprudelt vor Vorfreude.

Der 40. Ball des Sports der Stiftung Deutsche Sporthilfe (DSH) an diesem Samstag in Wiesbaden verspricht reichlich Highlights. “Ich glaub', dass der Ball des Sports dieses Jahr ganz, ganz toll wird“, sagte die Sporthilfe-Vize-Vorsitzende van Almsick der Deutschen Presse-Agentur dpa. “So olympische Jahre sind immer etwas Besonderes.“ Da habe man gleich ein spannendes Ball-Thema und “ganz viel Gesprächsstoff“.

So heißt das Motto “Eine Nacht auf Eis“. Mit einer 20 x 8-Meter- Eisfläche im Saal der Rhein-Main-Hallen und bei kanadischem Lobster stimmen sich die rund 1800 Gäste auf die Winterspiele ein. Erwartet werden mehr als 140 aktuelle und ehemalige Top-Athleten - darunter Deutschlands Sportler des Jahres, Speerwurf-Weltmeisterin Nerius und Schwimm-Star Paul Biedermann - Politprominenz wie Vize-Kanzler Guido Westerwelle (FDP) und Oppositionsführer Frank-Walter Steinmeier (SPD) und über 80 Vorstandsvorsitzende von Firmen. Aus dem Showbusiness mit dabei: Uschi Glas und Oliver Pocher. Es moderiert Johannes B. Kerner.

Van Almsick selbst wird mit Sporthilfe-Chef Werner E. Klatten den Ball eröffnen. In ihrer neuen Funktion sei das Ball-Erlebnis anders - “weil man auch mitorganisiert und vorher schon mitinvolviert ist. Und natürlich möchte ich, dass der Ball gut läuft“, sagt der Ex-Schwimm- Star. Das reiche von der Deko bis zu den Tombola-Preisen. Diese haben einen Wert von mehr als 500 000 Euro. Die DSH erhofft sich von dem Ball einen Erlös von etwa einer dreiviertel Million Euro für ihre Athleten. Vier von fünf Vancouver-Fahrern werden von ihr gefördert.

Natürlich seien die Ball-Abende als Athletin etwas unbeschwerter gewesen. Aber: “Es ist mal schön, zu einer solchen Veranstaltung zu gehen und etwas zu bewegen. Einfach: Verantwortung zu tragen“, sagt die 31-Jährige. An dem Ball schätzt sie: “Was es ja schon aussagt: Es ist ein Ball des Sports.“ Im Mittelpunkt: Die Sportler. Und von denen lerne man ganz neue Seiten kennen. “Total witzig“ etwa sei es, Slalom-Weltmeisterin Riesch ohne Ski-Anzug und lila Helm zu sehen.

Zuletzt startete die Sporthilfe eine drastische, medienwirksame Kampagne. “Wir wollen zeigen, dass Spitzensportler in Deutschland verdammt viel leisten müssen, ohne den Erfolg automatisch sicher zu haben“, betont van Almsick. Vielen Leuten sei nicht klar, “was etwa so ein Biathlet eigentlich alles bereits im Vorfeld machen muss, bevor der Wettkampf überhaupt los geht“. Selbst wird die gebürtige Berlinerin auch nach Vancouver fliegen und damit erstmals bei Olympischen Winterspielen dabei sein - aus privatem Interesse, als Sporthilfe-Vize-Vorsitzende, zum Anfeuern und auch für die ARD.

dpa

 

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