Angst vor roten Zahlen

- München - Mit nur zwei Punkten aus zwei Partien verteidigte der EHC München die Tabellenführung. Nach dem 2:1 (nach Verlängerung) gegen den Erzrivalen SC Riessersee gab es viel Lob von Trainer Georg Kink: "Die Mannschaft hat wieder einmal tolle Moral gezeigt und nach einem Rückstand die Partie noch gedreht."

Gegen Klostersee zeigten die Münchner, zur Enttäuschung von vielen mitgereisten Fans, ihr "zweites Gesicht", die Auswärtsschwäche. Im vierten Vergleich mit den Grafingern gab es bereits die dritte Niederlage. Doch nach dem 0:3 haderten die EHC-Verantwortlichen in erster Linie mit dem Schiedsrichter-Trio. "Leider sind wir ziemlich benachteiligt worden", ärgerte sich Manager Christian Winkler über das Strafminuten-Ungleichverhältnis von 4:64.

Es gibt aber noch andere Sorgen beim Tabellenführer, denn selbst das Prestigeduell mit den Garmischern lockte am Freitagabend lediglich 1300 Fans in die Eishalle im Olympiapark, wie schon in der Vergangenheit entpuppte sich München nicht gerade als Eishockey-Hochburg.

Doch Präsident Jürgen Bochanski bleibt optimistisch, dass der kalkulierte Schnitt von 1600 Besucher noch erreicht wird und man am Ende der Saison keine roten Zahlen schreiben wird: "In der Zwischenrunde, mit attraktiven Gegnern, sowie in der Play-Off-Runde werden viel mehr Leute in die Eishalle kommen."

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