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Auge: "In zwei Tagen ist alles vergessen"

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- Wolfsburg - Heimsieg hin, Achtelfinale her - die Fans des VfL Wolfsburg pfiffen nach dem mühsamen 1:0 -Pokalerfolg gegen den SC Freiburg, bis die Lungen schmerzten. Und sogar Mike Hanke, in der 69. Minute der Torschütze des Tages, mochte die Treuesten der treuen Anhänger dafür nicht kritisieren. "Ich kann diese Reaktionen verstehen. Wir können uns nicht immer darauf verlassen, dass wir die Heimspiele mit 1:0 gewinnen", sagte der Nationalspieler.

Gerade noch 6497 Unentwegte verfolgten in der Volkswagen-Arena mitunter fassungslos, wie schwer sich die Niedersachsen gegen den Zweitliga-13., der zudem noch ab der 23. Minute nach Notbremsen-Rot gegen Boubacar Diarra in Unterzahl spielte, über weite Strecken taten. Unzählige Fehlpässe und stereotype Aktionen erleichterten es den Gästen, die Partie mehr als eine Stunde lang offen zu halten. Erst in der Schlussphase erlahmten die Kräfte und die Norddeutschen brachten den knappen Vorsprung über die Zeit.

VfL-Trainer Klaus Augenthaler wird die enttäuschende Vorstellung seiner Schützlinge intern aufarbeiten, extern richtete sich sein Blick schnell nach vorn: "In zwei Tagen spricht kein Mensch mehr vom Spiel. Jetzt gilt unsere Konzentration der Partie am Samstag in Bochum." Der Auftritt beim Tabellenletzten ist Überlebenskampf pur für die Wolfsburger, der DFB-Pokal hingegen nur schmückendes Beiwerk. Selbstvertrauen für den Liga-Alltag konnten die Gastgeber aus dem unansehnlichen Kick allerdings kaum schöpfen.

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