Beyer bleibt nach K.o.-Sieg Weltmeister

- Berlin - Profi-Boxer Markus Beyer bleibt Weltmeister. Der 34 Jahre alte Bremer verteidigte seinen Titel im Supermittelgewicht des World Boxing Council (WBC) in Berlin gegen den Italiener Alberto Colajanni.

Beyer gewann in einem einseitigen Kampf durch K.o. in der 12. Runde gegen seinen überforderten Herausforderer. Er schaffte in seinem 36. Profi-Kampf den 34. Sieg. Sein Gegner, der international bisher kaum in Erscheinung getreten war, verlor im 19. Fight zum ersten Mal.

Die Begeisterung der 3500 Zuschauern im Tempodrom hielt sich bei Beyers Sieg in Grenzen. Der Italiener war zu schwach, um den Titelverteidiger ernsthaft zu fordern. Colajanni boxte passiv und zögerlich. Der Weltmeister hatte Mühe, den ständig vor ihm flüchtenden Italiener zu stellen und mit Schlägen einzudecken. Erst in der vierten Runde gelang es ihm erstmals, Colajanni ernsthaft zu treffen. Der Herausforderer musste sogar kurz auf dem Boden. Mit zunehmender Kampfdauer wurde Beyers Überlegenheit immer deutlicher. Als Colajanni müde wurde, traf der Weltmeister nach 2:12 Minuten der letzten Runde entscheidend.

In einem weiteren Hauptkampf scheiterte der Lokalmatador Cengiz Koc bei dem Versuch, Schwergewichts-Europameister Paolo Vidoz (Italien) den Titel zu entreißen. Der 28 Jahre alte Schützling von Trainer Ulli Wegner unterlag einstimmig nach Punkten und kassierte in seinem 25. Profi-Fight die zweite Niederlage. «Er war besser. Das muss man akzeptieren», sagte Koc.

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