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Elf des Jahres in Bezirksliga Nord: Papadopoulos-Brüder - Nur ASV und Jetzendorf doppelt vertreten

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Von: Marinus Savary

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Die Papadopoulos-Brüder (li. und re.) und Sop-Torjäger Ceballos sind in der Elf des Jahres vertreten.
Die Papadopoulos-Brüder (li. und re.) und Sop-Torjäger Ceballos sind in der Elf des Jahres vertreten. © FuPa

Das Jahr 2022 rückt näher und die Bezirksliga Nord ist in der Winterpause. Wir haben eure Top-Performer nochmal in den Fokus genommen.

Oberbayern - Die Teams der Bezirksliga Oberbayern Nord befinden sich in der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte. Als Rückblick des vergangenen Jahres wurde eine sogenannte „Elf des Jahres“ gewählt. Diese zeigt die Spieler, die besonders gut abgeschnitten haben und bezieht sich dabei auf einige Faktoren. Sowohl an der Spitze wie am Ende der Tabelle ist Spannung für die restliche Saison vorprogrammiert. Auf diese Spieler wird es weiterhin ankommen.

Torwart: Siebenmal „Elf der Woche“ im Abstiegskampf

Auch wenn der Tabellenplatz seines Teams überrascht, zeigt Stefan Fängewisch seit Beginn der Saison herausragende Leistungen. In 17 Spielen wurde er elfmal in die „Elf der Woche“ gewählt. Außerdem holte sich der Schlussmann der SpVgg Kammerberg zweimal die Gelbe Karte ab.

Torhüter und Verteidiger der Elf des Jahres in der Bezirksliga Nord.
Torhüter und Verteidiger der Elf des Jahres in der Bezirksliga Nord. © FuPa

Abwehr: Doppelter Papadopoulos und Regionalliga-Reserve-Spieler

Das gibt es auch nicht alle Tage: Zwei Verteidiger mit dem gleichen Namen befinden sich in der Abwehr der „Elf des Jahres“. Dimitrios Papadopoulos vom ASV Dachau zeigte nicht nur in der Defensive gute Arbeit. Neben sieben Nominierungen für die „Elf der Woche“ erzielte der 27-Jährige zwei Tore und bereitete zwei vor. Der zweite Papadopoulos kommt vom TSV Jetzendorf. Der 26-jährige Christos Papadopoulos stand viermal in der Elf der Woche und kassierte eine Gelbe Karte.

Die Verteidigung der „Elf des Jahres“ wird komplettiert durch Bastian Bösl (viermal „Elf der Woche“) vom VfB Eichstätt II. Der 23-Jährige, der in dieser Saison bereits für die erste Mannschaft in der Regionalliga auf dem Platz stand, kommt auf fünf Tore und zwei Assists.

Mittelfeld: Top-Klubs dominieren das Mittelfeld

Beginnen wir das Mittelfeld mit dem zweiten Spieler des Tabellenführers. Stefan Nefzger vom TSV Jetzendorf kommt in dieser Saison in 18 Spielen auf 12 Torbeteiligungen und sieben Nominierungen für die „Elf der Woche“. Der 26-Jährige erzielte acht Tore und bereitete weitere vier vor.

Neben Nefzger befinden sich zwei Spieler von Verfolgermannschaften in der Elf des Jahres. Der SV Manching ist im Namen von Thomas Schreiner (viermal „Elf der Woche“) vertreten. Schreiner, der es ab und zu auch mal härter angeht (fünf Gelbe Karten und eine Gelb-Rote), schoss zwei Tore und legte eins auf. Der zweite Spieler von einem Jetzendorf-Verfolger ist Michael Appiah von der SpVgg Feldmoching. Mit drei Torvorlagen sowie drei Nominierungen für die „Elf der Woche“ sichert der 20-Jährige sich den Platz in der „Elf des Jahres“.

Der Sturm der Elf des Jahres in der Bezirksliga Nord.
Der Sturm der Elf des Jahres in der Bezirksliga Nord. © FuPa

Die Mittelfeldreihe wird komplettiert von Dominik Kaindl (dreimal „Elf der Woche“). Auch wenn der 28-Jährige mit seinem Team, dem TSV Rohrbach, nur knapp über den Abstiegsplätzen steht, verdient sich der Mittelfeldspieler mit seinen Leistungen (sieben Tore und vier Assists in 14 Spielen) die Nominierung in die „Elf des Jahres“.

Angriff: Pfaffenhofen-Toptorjäger überragt - Verfolger und Top-Vorlagengeber auch dabei

Obwohl der FSV Pfaffenhofen im Tabellenmittelfeld steht, sorgt ein Spieler für reichlich Aufsehen. Jose Maximiliano Andrade Ceballos (viermal „Elf der Woche“) - So spektakulär der Name, so spektakulär die Auftritte. Zur Winterpause sind bereits 14 Tore und 5 Assists neben neun Gelben Karten auf seinem Konto.

Direkt dahinter in der Torschützenliste befindet sich Giacinto Sibilia vom FC Schwabing. Der 30-Jährige erzielte in 15 Spielen zwölf Tore und bereitete ein Tor vor. Außerdem war er fünfmal in der „Elf der Woche“ vertreten.

Zum Schluss noch der Top-Vorlagengeber: Sebastian Mack (fünfmal „Elf der Woche“) vom Titelkandidaten ASV Dachau. Der 29-Jährige steuerte sechs Tore und acht Vorlagen bei. Außerdem kassierte er fünf Gelbe Karten.

Wie kommt die Elf des Jahres zustande?

Die „Elf des Jahres“ wählt ihr hauptsächlich selbst. Die Spieler, die es in der bisherigen Spielzeit am häufigsten in die „Elf der Woche“ geschafft haben, machen den Sprung in die „Elf des Jahres“. Für die Nominierung der „Elf der Woche“ gibt es aber auch weitere Kriterien und Faktoren. Neben den abgegebenen Stimmen beeinflussen auch Statistiken, Tore und Vorlagen das Wochen-Ranking. Spieler, die weniger als 20 Minuten im Einsatz waren, werden außerdem nicht berücksichtigt. (Marinus Savary)

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