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Kein Chaos nach dem Re-Start: Vereine ziehen positives Fazit - haben aber mehr Aufwand

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Von: Korbinian Kothny

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Auch der Regionalligist TSV Buchbach freut sich über die alte Normalität auf Bayerns Sportplätzen.
Auch der Regionalligist TSV Buchbach freut sich über die alte Normalität auf Bayerns Sportplätzen. © Buchholz

Die Angst vor einer erneuten Chaossaison war im Sommer bei den Vereinen groß. Nach dem die Hinrunde fast zu Ende gespielt ist, zieht der Verband ein erstes Fazit.

München - Kollektives Aufatmen war bei den Sportvereinen im Sommer angesagt, als es endlich wieder hieß: der Amateursport kehrt zurück. Nach anfänglichem Regelwirrwarr und wöchentlich wechselnden Auflagen, die sich von Landkreis zu Landkreis unterschieden haben, ist mittlerweile ein geregelter Trainings- und Spielbetrieb wieder möglich.

Nachdem zu Beginn der Saison noch die Befürchtungen einer erneuten Chaossaison die Vorfreude trübte, kehren die Vereine nach und nach in die ‚alte Normalität‘ zurück. In einer Umfrage des BFV gaben 80 Prozent der befragten Personen, die eine Funktion in einem Fußballverein innehaben, an, dass ein reibungsloser Trainings- und Spielbetrieb wieder möglich sei. Dabei nehmen die Verantwortlichen auch einen höheren Mehraufwand in Kauf. Über die Hälfte der Umfrageteilnehmer sehen die Umsetzung der gültigen Verordnungen mit einem erhöhten personellen Aufwand im Verein verbunden. 47,1 Prozent führen einen erhöhten bürokratischen Aufwand ins Feld. 

BFV: Nur 0,37 Prozent der Spiele wegen Corona abgesagt

Dass sich dieser Mehraufwand lohnt, zeigt sich am nahezu problemlosen Verlauf der Hinrunde, die sich langsam dem Ende neigt. Wie der BFV in einer Pressemitteilung bekannt gab, konnten seit dem Start der Saison 2021/22 insgesamt 51.856 Spiele im Herrenbereich absolviert werden. Im Vergleich dazu mussten lediglich 195 Partien coronabedingt abgesagt werden. Das entspricht einem Prozentsatz von gerade einmal 0,37 Prozent.

Bei der Bekämpfung der Pandemie hatte der Verband zudem der Regierung dabei geholfen, der aktuellen Impfmüdigkeit entgegenzutreten. Durch mobile Impfaktionen auf dem Vereinsgelände von insgesamt 44 bayerischen Vereinen, konnten mittlerweile über 3200 Menschen zusätzlich geimpft werden. BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher appellierte im Zuge der Umfrage noch einmal an alle Mitglieder der bayerischen Vereine: „Nach wie vor gilt: Jede einzelne Impfung trägt dazu bei, die Ausbreitung des Virus‘ und die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken einzudämmen. Gleichzeitig hilft jede geimpfte Person auch, den Trainings- und Spielbetrieb aufrechtzuerhalten und gleichzeitig so sicher wie möglich zu gestalten.“ (Korbinian Kothny) 

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