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Britta Steffen: “Das war in Ordnung, aber keine Weltklasse. Angefühlt hat es sich super.“

Britta Steffen schwimmt erfolgreiches Comeback

Berlin - Britta Steffen hat bei ihrem Comeback nach 15 Monaten internationaler Wettkampfpause ein erstes Ausrufezeichen gesetzt.

Die Olympiasiegerin unterbot beim Kurzbahn-Weltcup im heimischen Berlin über 50 Meter Freistil bereits im Vorlauf die deutsche Normzeit für die Europameisterschaft Ende November in Eindhoven. In 24,30 Sekunden schlug die 26-Jährige am Samstag als Zweitschnellste der Vorläufe an. Steffen blieb damit ebenso unter der EM-Norm von 24,33 wie die Vorlaufschnellste Dorothea Brandt (Berlin/24,27).

“Das war in Ordnung, aber keine Weltklasse. Angefühlt hat es sich super“, sagte Steffen. Zwar habe sie keine 100 Prozent gegeben, “aber es ist auch nicht so, dass ich die Doro vorlassen wollte.“ Immerhin war das deutsche Duo vor dem Finale am Nachmittag (ab 15.30 Uhr) schneller als die stärker eingeschätzte internationale Konkurrenz. Die Niederländerin Hinkelien Schreuder (24,42) und die im Gesamt-Weltcup klar führende Schwedin Therese Alshammar (24,48) hatten im Vorlauf das Nachsehen. Beide Deutschen müssen aber die Zeit noch im Finale am Nachmittag (ab 15.30 Uhr) sowie bei den deutschen Meisterschaften in zwei Wochen in Wuppertal bestätigen, um sich das EM-Ticket endgültig zu sichern.

Auch Steffens Freund Paul Biedermann erreichte locker das Finale über 400 Meter Freistil. In 3:46,73 Minuten gewann der Doppel-Weltmeister aus Halle/Saale seinen Vorlauf und wurde in der Gesamt-Abrechnung Vierter. “Es ist alles noch ein wenig fest und noch nicht alles in einem Rutsch“, sagte er mit Blick auf seine körperliche Verfassung. Seiner Freundin Britta musste er keine Tipps für das Comeback geben. “Ich habe ihr gesagt, alles, was jetzt kommt, ist Anlauf für das, was in zwei Jahren ist.“ Olympia 2012 ist das große gemeinsame Ziel der beiden.

Von den anderen deutschen Schwimmern stach Markus Deibler hervor. Der Hamburger war der Vorlauf-Schnellste über 100 Meter Lagen und 100 Meter Freistil. Die Kurzbahn-Europarekordlerin Daniela Samulski (Essen) lässt die Kurzbahn-Saison aus Studiengründen aus.

dpa

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